• 30.09.2016, 11:06:59
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Bundesregierung startet Informationsoffensive zur AusBildung bis 18

Infoportal www.AusBildungbis18.at geht online

Utl.: Infoportal www.AusBildungbis18.at geht online =

Wien (OTS) - Die „AusBildung bis 18“ ist eine Initiative der
österreichischen Bundesregierung zur Anhebung des Bildungs- und
Ausbildungsniveaus von jungen Menschen. Kern der AusBildung bis 18
ist die im Juli beschlossene Ausbildungspflicht, welche erstmalig für
jene Schüler und Schülerinnen gelten wird, deren Schulpflicht im
Herbst 2017 endet. Mit dem Launch der Homepage www.AusBildungbis18.at
startet die Bundesregierung eine Informationsoffensive, um
Jugendliche, Eltern und Lehrer, aber auch Bildungsträger,
Jugendeinrichtungen und Betriebe zielgerichtet über die neuen
gesetzlichen Bestimmungen und die Angebote, um die Ausbildungspflicht
zu erfüllen, zu informieren.****

„Die Ausbildung ist eine der wichtigsten Weichenstellungen im
Leben junger Menschen, sie eröffnet Perspektiven für ihren weiteren
Lebensweg. Wer gut qualifiziert ist, hat es auf dem Arbeitsmarkt sein
Leben lang leichter, wird nicht so leicht arbeitslos oder bekommt
schneller wieder eine Beschäftigung, die auch besser bezahlt ist. Wir
werden in den nächsten Monaten gemeinsam mit unseren Partnern
umfassend über die breite Angebotspalette an Unterstützungsmaßnahmen
und Ausbildungsangeboten informieren. Die zentrale Homepage ist dabei
ein wesentliches Kernelement“, erklärt Sozialminister Alois Stöger.

"Derzeit machen rund 5.000 Jugendliche jedes Jahrgangs nach ihrer
Pflichtschulzeit keine weiterführende Ausbildung und sind auch nicht
in Beschäftigung. Daher setzen wir mit der ‚AusBildung bis 18‘ auf
das richtige Instrument gegen drohende Arbeitslosigkeit", sagt
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der insbesondere auf den
Mehrwert einer dualen Ausbildung verweist. "Eine erfolgreich
abgeschlossene Lehre bietet beste Karrierechancen. Gut ausgebildete
Fachkräfte sind auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sehr
gefragt", betont Mitterlehner.

„Moderne Jugendpolitik ist heute mehr denn je Chancenpolitik. Wer
als Jugendlicher keine Berufsausbildung absolviert oder eine
weiterführende Schule besucht, verbaut sich die Zukunft. Deshalb ist
die Ausbildungspflicht ein wichtiger Schritt, um die besten
Perspektiven für alle Jugendlichen sicherzustellen“, so
Familienministerin Sophie Karmasin.

„Bildungsabschlüsse sind die Eintrittskarte in die Arbeitswelt
und das Ticket zu einem selbstbestimmten Leben. Ohne
Bildungsabschluss haben junge Menschen heute kaum Perspektiven und
Berufschancen. Deshalb setzen wir eine Vielzahl von
Unterstützungsmaßnahmen zur Vermeidung von vorzeitigem
AusBildungsabbruch. Die Homepage www.AusBildungbis18.at bietet
erstmals einen umfassenden Überblick über die Unterstützungsangebote
der Regierung und leistet so einen wesentlichen Beitrag zum
gemeinsamen Ziel: Bildungsabschlüsse für alle!“, erläutert
Bildungsministerin Sonja Hammerschmid.

In einem nächsten Schritt werden Briefe und elektronische
Informationen an wichtige Zielgruppen, wie Jugendliche, Eltern,
Schulen, Organisationen und Betriebe, versendet, um auf die
Neuerungen und Angebote rund um die AusBildung bis 18 aufmerksam zu
machen.

Online-Informationsplattform www.AusBildungbis18.at

Dem Internet als Informationsdrehscheibe kommt in der
Informationsbereitstellung eine zentrale Rolle zu. Alle relevanten
Informationen zum Projekt AusBildung bis 18 finden sich ab sofort auf
der Homepage www.AusBildungbis18.at.
Fragen und Antworten, ein Ausbildungsangebot der Woche, spezielle
Informationen für Eltern, Jugendliche, Schulen, Organisationen und
Betriebe, Materialien und Downloads, Kontaktdaten der Anlaufstelle
usw. stehen zur Verfügung. Ein Teil der Inhalte ist auch als
Leicht-Lesen-Text verfügbar, die Website ist barrierefrei konzipiert
und auch auf mobilen Endgeräten abrufbar.

Zeitgleich startet auch die Facebook-Präsenz der AusBildung bis 18
unter https://www.facebook.com/AusBildungbis18.

Das Projekt AusBildung bis 18 wird vom Sozialministerium, dem
Bildungsministerium, dem Bundesministerium für Wissenschaft,
Forschung und Wirtschaft, sowie dem Familien- und Jugendministerium
getragen.(Schluss)

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