- 23.09.2016, 14:10:43
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FP-Heinreichsberger/Oberlechner: Supermarkt bei Ottakringer Bad wird zum Begräbnis erster Klasse
Antrag der FPÖ-Bezirksräte auf verbindliche Bürgerbefragung zur Parkgarage abgewürgt
Utl.: Antrag der FPÖ-Bezirksräte auf verbindliche Bürgerbefragung
zur Parkgarage abgewürgt =
Wien (OTS) - Wie gestern bestätigt, wurde der Antrag, vor dem Start
eines eventuellen Umwidmungsverfahrens, im Rahmen der geplanten
Errichtung eines Lebensmittelmarktes am Parkplatz des Ottakringer
Bades eine verbindliche Bürgerbefragung durchzuführen, nicht auf die
Tagesordnung der Bezirksvertretungssitzung gesetzt. Damit wurde eine
Abstimmung verunmöglicht, obwohl der Antrag in der Kommission für
Entwicklung und Mobilität vorweg zwar beraten, dann aber gegen den
Willen der Antragsteller zurückgestellt wurde.
„Das Thema beunruhigt die Anrainer seit Monaten. Im Bezirksparlament
wurden dazu auch Anfragen eingebracht. Trotzdem will die
Bezirksvorstehung keine Informationen zu dem Projekt Preis geben“,
kritisiert Ottakrings FPÖ-Klubobmann Mag. Georg Heinreichsberger.
Lediglich aus der BZ vom 27.05.2016 und einer Aussendung des
Bezirksvorstehers erfuhren die Bürger von einer angeblichen "Bebauung
nur unter Berücksichtigung der Kleingärten, Einfamilienhäuser und
Wohnhausanlagen“.
„Hier ist etwas faul! Wenn, wie es bereits die Spatzen von den
Dächern pfeifen, es einen großen Supermarkt und eine überdimensionale
Parkgarage geben soll, dann müssten die Planungen längst begonnen
haben“, so der Bezirksvorsteher-Stellvertreter der FPÖ-Ottakring
Michael Oberlechner: „Dass man in gewohnter SPÖ-Manier die Bürger im
Bezirk erst, wenn überhaupt, am Ende der Umsetzung eines Bauprojektes
informiert, ist eine bekannte Tatsache, dass man aber nach wie vor
keine Informationen besitzt, ob und wann etwas dort gebaut werden
wird, schlägt dem Fass den Boden aus. Hier besteht der berechtigte
Verdacht, dass die Parkgarage auch den künftigen Bewohnern des
OWS-Areals zur Verfügung stehen und deshalb besonders groß ausfallen
soll.“ Angesichts der Dimension des Projektes sollte die
Bezirksvorstehung den Anrainern sofort reinen Wein einschenken, der
Unsicherheit der Anrainer ein Ende bereiten und umgehend eine
verbindliche Bürgerbefragung, ob dieses Projekt überhaupt gewollt
ist, durchführen, fordert Heinreichsberger abschließend. (Schluss)
hn
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