DAS WAREN DIE DIGI PLAY DAYS 2016

Julius Raab Stiftung zeigt mit über 400 Kindern und Erwachsenen Potenzial digitaler Lernspiele – Edutech großes Potenzial für heimischen Standort

Wien (OTS) - Die ersten DIGI PLAY DAYS Österreichs sind Geschichte. Gemeinsam mit rund 400 Kindern und Erwachsenen haben wir das unglaubliches Potenzial digitaler Lernspiele erlebt und gesehen, dass wir so unsere Kinder auf die Anforderungen ihres künftigen Arbeitslebens vorbereiten können. . (Nota bene: das Weltwirtschaftsforum geht davon aus, dass 65% der Jobs, die unsere Kinder einmal ergreifen werden, heute noch gar nicht existieren.) Und darüber hinaus sind sie unerlässlich in der Aus- und Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens.

Allerdings haben wir auch erkannt, dass das Bewusstsein für Digitale Lernspiele nach wie vor sehr gering ausgeprägt ist. Die Assoziationen bewegen sich dabei um Förderung von Gewalt, Lethargie, Desinteresse und Abgestumpftheit.

Es ist also Zeit, den Nachwuchs und uns alle auf diese disruptive Herausforderung vorzubereiten. Im Sinne einer funktionierenden Gesellschaft, im Sinne eines erfolgreichen Standortes und im Sinne der Stärkung der EU im internationalen Wettbewerb. Boomende Schwellenländer wie Indien und China haben die Vorteile der digitalen Erziehung bereits erkannt.

Conclusio
• Riesenchance
Der österreichische Bildungsweg kann durch Digitale Lernspiele neu definiert werden. Wenn wir digitale Bildung als Kulturtechnik verstehen, verhelfen wir nicht nur Kinder und Jugendlichen zu einem enormen Startvorteil in ihrem späteren Berufsleben. Wir schaffen auch für jeden Erwachsenen die Möglichkeit, sich auf die rasanten Entwicklungen, die durch die Digitalisierung verursacht werden, frühestmöglich einzustellen und zu reagieren. Jeder Smartphone-Besitzer kann spielerisch für seine Gesundheit vorsorgen, einen Schnellkurs im Programmieren absolvieren oder zur Datensicherheit seines Unternehmens beitragen. Es war noch nie so spielerisch leicht, komplexe Anliegen zu vermitteln und mit Hilfe der Crowd auch umzusetzen.

• EDUtech größer als Fintech
Noch ist das Bewusstsein für den Markt der Startups im Bildungsbereich in Österreich eher klein ausgeprägt. Experten gehen aber davon aus, dass bereits 2020 über 200 Milliarden Euro weltweit in EDUtechs investiert werden. Die Fakten sprechen dabei für sich:
allein in UK werden bis 2020 rund 2 Millionen Personen für Jobs gebraucht, die digitale Fähigkeiten voraussetzen. Diese Fähigkeiten müssen daher in einem relativ kurzen Zeitraum vermittelt werden. Den EDUtechs fällt hiermit eine zentrale Bedeutung zu: nicht nur in der laufenden Ausbildung in Kindergarten und Schule, sondern auch im „Umschulen“ Erwachsener für künftige digitale Herausforderungen in ihrem unmittelbaren Arbeitsumfeld. EDUtech wird mit Sicherheit der grösste digitale Sektor werden.

• Standort Österreich
Die beiden oben erwähnten Punkte summierend, sind Digitale Lernspiele nicht nur für einen neuen österreichischen Bildungsweg essentiell sondern auch eine Riesenchance für Österreich als künftiger Innovation Leader. Markus Gull, Präsident der Julius Raab-Stiftung bringt es auf den Punkt: „Digitale Lernspiele sind die Zukunft für Lernende jeden Alters, und EduTech ist eine phantastisch sprudelnde Chancenquelle für unser Bildungssystem und Österreichs Wirtschaft gleichermaßen!"

Die Julius Raab Stiftung
Die Julius Raab Stiftung ist einer der führenden Think-Tanks Österreichs und gehört zu den Gründungsmitgliedern des Bundes Gemeinnütziger Stiftungen. Ihrem unternehmerischen Selbstverständnis folgend sieht sie sich als Do-Tank. Sie will neue politische Ideen entwickeln, die Österreich positiv verändern sollen. Dabei orientieren sich die Denkansätze an klaren und zeitlosen Grundwerten. In der Tradition des Namensgebers wird das erfolgreiche Modell der Sozialen Marktwirtschaft zeitgemäß weitergedacht und an die Rahmenbedingungen des 21. Jahrhunderts angepasst.

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