Initiative Wildgerecht bedauert fortlaufende Polemik des VgT

DDr. Balluch greift Angebot zu sachlichem Dialog nicht auf

Wien (OTS) - Mit Bedauern nimmt die Initiative Wildgerecht zur Kenntnis, dass DDr. Balluch vom Verein gegen Tierfabriken (VgT) vorerst offenbar weder bereit noch in der Lage scheint, unser Angebot eines konstruktiven Dialoges zu Themenstellungen der Jagd in Österreich anzunehmen. Wenn DDr. Balluch unsere Positionen pauschal als „Propaganda“ abtut und unsere Gruppe als „Lobbyverein“ abzukanzeln versucht, spricht das eher für den verbohrten Fanatismus einer kleinen Gruppe radikaler Aktivisten als von der Bereitschaft oder Fähigkeit, sich auf sachlicher Ebene mit den berechtigten Anliegen und Positionen anders denkender Menschen zu beschäftigen, so Karl Hasenöhrl, Sprecher der Initiative Wildgerecht, in Reaktion auf die heutige Presseaussendung des Vereins gegen Tierfabriken. Unter diesen Bedingungen sei kein sinnvolles Gespräch möglich. Die Initiative Wildgerecht sei angetreten, offen und transparent über umfriedete Eigenjagden zu informieren und auch für den kritischen, aber sachlichen Dialog zur Verfügung zu stehen. Es werde offenkundig, dass DDr. Balluch an einem solchen Dialog kein Interesse hat. Hasenöhrl: „Wir bedauern das sehr.“

„Österreich ist nicht Afrika, Herr DDr. Balluch“

Als geradezu absurd muss im Zusammenhang mit der letzten Aussendung des VgT der Versuch gesehen werden, aus einem Film von Ulrich Seidl über Afrika Rückschlüsse auf die Realität der Jagd in Österreich ziehen zu wollen. Hasenöhrl: „Österreich ist nicht Afrika, Herr DDr. Balluch. Wir haben und respektieren hier bei uns strenge gesetzliche Auflagen und Kontrollen, mit den Karikaturen dieses Films haben wir nichts gemein.“ Zudem entbehre die Interpretation dieser neuen Seidl-Produktion als objektiver Dokumentarfilm nicht einer gewissen humoristischen Note. Hasenöhrl: „Seidls Afrika-Film ‚Safari’ sagt über die Jagd in Österreich nämlich genauso viel aus wie seine vorletzte Produktion ‚Im Keller’ über Untergeschoße in Afrika.“

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