- 16.09.2016, 11:48:52
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Grüne Leopoldstadt starten in die letzten 72 Stunden Wahlkampf um den zweiten Bezirk
Eva Glawischnig und Uschi Lichtenegger gaben Startschuss zum Match um 21 Stimmen zwischen Grünen und FPÖ.
Utl.: Eva Glawischnig und Uschi Lichtenegger gaben Startschuss zum
Match um 21 Stimmen zwischen Grünen und FPÖ. =
Wien (OTS) - Die Grünen Leopoldstadt läuteten am Freitagvormittag die
letzten 72 Stunden im Wahlkampf um den zweiten Bezirk ein. Neben
Spitzenkandidatin Uschi Lichtenegger und Klubobmann David Ellensohn
verstärkte auch Bundessprecherin Eva Glawischnig die grüne
Wahlkampftruppe am Donaukanal.
„Das heute hier, das ist kein Finale. Das ist der Anfang. Wir haben
jetzt noch 72 Stunden vor uns, in denen wir diese Wahlen retten
können. 72 Stunden, in denen wir unseren Bezirk vor der FPÖ schützen
können“, sagte Lichtenegger angesichts des knappen Abstandes zwischen
Grünen und FPÖ von nur 21 Stimmen.
Eva Glawischnig warnte davor, die Bedeutung einer Bezirkswahl zu
unterschätzen: „Wenn es um das eigene Zuhause geht, dann wirkt
Bezirkspolitik sofort und unmittelbar.“ Glawischnig unterstützte die
Grünen Leopoldstadt aktiv im Wahlkampf und führte zahlreiche
Gespräche im Bezirk: „Im Grunde wollten die Menschen, mit denen ich
geredet habe, alle dasselbe: friedlich zusammen leben, positiv in die
Zukunft schauen, etwas aufbauen. Ihre Kinder in gute Kindergärten und
ihre Teenager in die besten Schulen schicken.“
Vor rund 50 Grünen nahm Spitzenkandidatin Uschi Lichtenegger auch zu
den Pannen im Vorfeld dieser Wahl Stellung. Wie von zahlreichen
Medien berichtet, haben MitarbeiterInnen der Stadt Wien
Sonderschichten geschoben, um fehlerhafte Wahlkarten auszutauschen
und betroffenen BürgerInnen eine nochmalige Wahl zu ermöglichen. Erst
nach Auszählung der Wahlkarten könne gesagt werden, ob das
zufriedenstellend funktioniert hat. „Ich erwarte mir von der
zuständigen MA 62, dass die Wahl korrekt abgewickelt wird. Ich kann
versichern, dass wir Grüne Ablauf sowie Auszählung der Wahl genau
kontrollieren werden. Ich erwarte mir eine saubere Wahl“, so
Lichtenegger.
Ihr abschließender Apell richtete sich an die Wähler und Wählerinnen
in der Leopoldstadt: „Bitte lassen Sie sich von den Pannen der
letzten Wochen nicht entmutigen. Machen Sie von Ihrem Wahlrecht
Gebrauch. Es geht schließlich um Ihr Zuhause.“
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