Grüne Leopoldstadt starten in die letzten 72 Stunden Wahlkampf um den zweiten Bezirk

Eva Glawischnig und Uschi Lichtenegger gaben Startschuss zum Match um 21 Stimmen zwischen Grünen und FPÖ.

Wien (OTS) - Die Grünen Leopoldstadt läuteten am Freitagvormittag die letzten 72 Stunden im Wahlkampf um den zweiten Bezirk ein. Neben Spitzenkandidatin Uschi Lichtenegger und Klubobmann David Ellensohn verstärkte auch Bundessprecherin Eva Glawischnig die grüne Wahlkampftruppe am Donaukanal.

„Das heute hier, das ist kein Finale. Das ist der Anfang. Wir haben jetzt noch 72 Stunden vor uns, in denen wir diese Wahlen retten können. 72 Stunden, in denen wir unseren Bezirk vor der FPÖ schützen können“, sagte Lichtenegger angesichts des knappen Abstandes zwischen Grünen und FPÖ von nur 21 Stimmen.

Eva Glawischnig warnte davor, die Bedeutung einer Bezirkswahl zu unterschätzen: „Wenn es um das eigene Zuhause geht, dann wirkt Bezirkspolitik sofort und unmittelbar.“ Glawischnig unterstützte die Grünen Leopoldstadt aktiv im Wahlkampf und führte zahlreiche Gespräche im Bezirk: „Im Grunde wollten die Menschen, mit denen ich geredet habe, alle dasselbe: friedlich zusammen leben, positiv in die Zukunft schauen, etwas aufbauen. Ihre Kinder in gute Kindergärten und ihre Teenager in die besten Schulen schicken.“

Vor rund 50 Grünen nahm Spitzenkandidatin Uschi Lichtenegger auch zu den Pannen im Vorfeld dieser Wahl Stellung. Wie von zahlreichen Medien berichtet, haben MitarbeiterInnen der Stadt Wien Sonderschichten geschoben, um fehlerhafte Wahlkarten auszutauschen und betroffenen BürgerInnen eine nochmalige Wahl zu ermöglichen. Erst nach Auszählung der Wahlkarten könne gesagt werden, ob das zufriedenstellend funktioniert hat. „Ich erwarte mir von der zuständigen MA 62, dass die Wahl korrekt abgewickelt wird. Ich kann versichern, dass wir Grüne Ablauf sowie Auszählung der Wahl genau kontrollieren werden. Ich erwarte mir eine saubere Wahl“, so Lichtenegger.

Ihr abschließender Apell richtete sich an die Wähler und Wählerinnen in der Leopoldstadt: „Bitte lassen Sie sich von den Pannen der letzten Wochen nicht entmutigen. Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Es geht schließlich um Ihr Zuhause.“

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