- 15.09.2016, 15:45:18
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VP-Hueter: Kärnten spricht sich gegen eine generelle Öffnung von Forststraßen aus!
Mountainbiking im Wald nur im Einvernehmen mit dem Grundeigentümer. Kärntner Erfolgsmodell der „Mountainbike-Fair-Trails“ bestätigt.
Utl.: Mountainbiking im Wald nur im Einvernehmen mit dem
Grundeigentümer. Kärntner Erfolgsmodell der
„Mountainbike-Fair-Trails“ bestätigt. =
Klagenfurt (OTS) - „Kärnten spricht sich gegen eine generelle Öffnung
von Forststraßen für Mountainbiking aus“, berichtet der Clubobmann
der Kärntner Volkspartei, Ferdinand Hueter, von der heutigen Sitzung
des Naturschutz-Ausschusses des Kärntner Landtages. Nach monatelangen
Verhandlungen haben sich die Abgeordneten mittels einstimmigen
Beschlusses darauf verständigt, dass die Ausweisung von
Mountainbike-Strecken in Kärnten nur im Einvernehmen mit den
jeweiligen Grundeigentümern erfolgen darf. Im Zuge der
Ausschussberatungen hat sich gezeigt, dass die in Kärnten seit 2012
praktizierte Form der Mountainbike-Fair-Trails, sprich vertraglich
festgelegte und mit Lenkungsmaßnahmen geführte Mountainbike-Strecken,
bewährt hat. „Wir haben uns nachdringlich für die Interessen der
Grundeigentümer eingesetzt und ein positives Ergebnis für sie
erzielt“, freut sich Hueter und stellt klar, dass eine generelle
Öffnung des Waldes vom Tisch sei.
Mit dem Projekt „MTB-Fair-Trail“ wird eine akkordierte
Mountainbike-Routenausweisung mit landesweit einheitlichen Vertrags-,
Versicherungs- und Beschilderungsnormen gewährleistet. Unterstützt
bei der Routenentwicklung, bei Verhandlungen und Beschilderungen
werden die Gemeinden und Touristiker vom Radkoordinator. Kärnten als
Tourismusland hat dadurch im Mountainbike-Sektor in den letzten
Jahren viel aufgeholt. „Mittlerweile sind in Kärnten rund 2.600 km
MTB Wege legalisiert. Der gemeinsame Kärntner Weg bestätigt sich und
hat sich bis dato als der richtige dargestellt“, erläutert Hueter das
Erfolgsmodell. Alleine in den Regionen Bad Kleinkircheim, Weißensee
oder Nassfeld wurden bis dato hunderte von Verträgen unterschrieben
und hunderte MTB Kilometer somit legalisiert. „Grundeigentümer,
Wanderer wie auch Biker selbst schätzen diese klaren und
konfliktfreien Verhältnisse. Die Bundesländer Tirol, Salzburg und
Kärnten fahren sehr gut mit dieser Lösung, andere Bundesländer wie
die Steiermark folgen unserem Beispiel“, so Hueter abschließend.
Der einstimmige Beschluss im Wortlaut:
Die Kärntner Landesregierung wird aufgefordert, im Einvernehmen mit
den jeweiligen Grundeigentümern dafür zu sorgen, dass ausschließlich
gelenkte Angebote an Single-Trails für Mountainbiker aller
Leistungsstufen im Bereich von Aufstiegshilfen und im Umfeld von
Ballungsräumen vertraglich weiter ausgebaut sowie Lücken im Kärntner
Mountainbike-Wegenetz geschlossen werden. (Schluss)
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