• 15.09.2016, 11:37:41
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FPÖ-Leyroutz: Grundversorgung für unbegleitete minderjährige Asylwerber Fass ohne Boden

Freiheitliche fordern finanzielle Transparenz im Kärntner Asylwesen

Utl.: Freiheitliche fordern finanzielle Transparenz im Kärntner
Asylwesen =

Klagenfurt (OTS) - Die heute im Rechts- und Verfassungsausschuss des
Kärntner Landtages von der Koalitionsregierung beantragte finanzielle
Erhöhung für unbegleitete Minderjährige scheint zum Fass ohne Boden
zu mutieren. Darauf verweist heute der Klubobmann der Freiheitlichen
in Kärnten, Christian Leyroutz.

Der FPÖ-Klubobmann bemängelt vor allem die Tatsache, dass mit
geschönten Zahlen operiert wird. So wird beispielsweise die geplante
Erhöhung der Tagessätze für Wohngruppen von 77,-- auf 95,-- Euro mit
einem jährlichen finanziellen Aufwand von 6.935.000 Euro beziffert.
In Kärnten werden jedoch 157 unbegleitete Minderjährige betreut und
nicht wie budgetiert 200. „Wir verlangen daher die Offenlegung aller
tatsächlichen Zahlen und Fakten“, so Leyroutz, der auch entsprechende
Anfragen im Kärntner Landtag ankündigt. Da sich viele am Asylwesen
auch bereichern, warnt Leyroutz davor, ungeprüft zusätzliche
Millionen zu beschließen.

Als Alarmsignal wertet Leyroutz das Faktum, dass nahezu jeder zehnte
unbegleitete minderjährige Asylwerber in der Betreuung Probleme
bereitet. Daher verlangt Leyroutz, dass gewaltbereite Jugendliche der
Bundesbetreuung überantwortet werden.

„Asyl ist ein Recht auf Zeit. Dies gilt vor allem für straffällige
Asylwerber. Auch unbegleitete Minderjährige sollten hier keine
Ausnahme darstellen. Wie kommt unsere Gesellschaft dazu, die Zeche
für importierte Kriminalität zu zahlen“, betont Leyroutz und erteilt
damit jeglichem Integrationsaktionismus, der sich straffälligen
Asylwerbern widmet, eine Absage.

Problematisch sieht Leyroutz auch, dass der Verein „Kinderfreunde“,
deren Eigentümer die SPÖ ist, die Betreuung der unbegleiteten
Minderjährigen durchführt. Gerade die SPÖ müsste daher Interesse
daran haben, finanzielle Transparenz walten zu lassen. „Genau diese
Transparenz vermissen wir jedoch“, schließt Leyroutz.

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