"Blumenwiesen-Orden" an verdiente Landwirte übergeben

BMLFUW, Landwirtschaftskammer und Naturschutzbund belohnen großen Einsatz für Blühflächen

Wien (OTS) - Von Frühling bis Herbst erfreuen sie das Auge, zudem sind sie Nahrungsgrundlage und sogar Lebensraum für viele Tiere:
artenreiche, bunte Blumenwiesen. Besonders engagierte Landwirte durften gestern im Rahmen der Kampagne "Natur verbindet" (www.naturverbindet.at) von LK-Präsident Hermann Schultes, Naturschutzbund-Präsident Roman Türk und Sektionschef Günter Liebel, in Vertretung von Umweltminister Andrä Rupprechter, eine Auszeichnung für ihre vorbildhafte Blühflächen-Pflege entgegennehmen.

"Arten- und blütenreiche Wiesen, bunte Ackerrandstreifen und Säume sind keine Selbstverständlichkeit, sondern das Resultat einer sorgfältigen und nachhaltigen Landbewirtschaftung. Die Auszeichnung von - im Sinne des Naturschutzes besonders wertvollen -landwirtschaftlichen Blühflächen macht nicht nur auf deren Schönheit und Bedeutung aufmerksam, sie spricht den Bauern, die ihren Grund naturgerecht und mit Weitsicht bewirtschaften, Wertschätzung aus. 'Natur verbindet' trägt maßgeblich dazu bei, Österreichs einzigartige Natur schonend zu nützen sowie für unsere Kinder und Nachkommen als Lebensgrundlage zu erhalten. Ich bedanke mich für diese Kampagne, die das Zusammenspiel von Landwirtschaft und Naturschutz öffentlich sichtbar macht", betonte Ressortchef Rupprechter aus diesem Anlass.

Die ausgezeichneten Flächen wurden aus allen Blumenwiesen ausgewählt, die als Beitrag zur Kampagne "Natur verbindet" gemeldet worden waren. Bewertet wurden ökologische Kriterien wie Pflanzenvielfalt, seltene Arten, Strukturvielfalt, Lage und Größe der Fläche sowie Vernetzung mit anderen Blühflächen. "Die Beurteilung der Flächen war eine große Herausforderung, da wir aus ganz Österreich so viele und auch ganz unterschiedliche Blumenwiesen genannt bekamen. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass wir auch bei den ausgezeichneten Wiesen die große Vielfalt widerspiegeln können!", so Türk.

Die Ausgezeichneten

Josef Heidegger, 6152 Trins im Gschnitztal, Tirol
Gerhard und Maria Bindreiter, 4274 Schönau im Mühlkreis, Oberösterreich
Franz Josef Ulber, 7471 Rechnitz, Burgenland
Franz Glabischnig, 9872 Millstatt, Kärnten
Maria Häuselhofer, 8132 Pernegg an der Mur, Steiermark
Johann Müllner, 5591 Ramingstein, Salzburg
Reinhard Kikinger, 3541 Senftenberg, Niederösterreich
Natalie Niedermayer, 1220 Wien, Wien
Marianne und Franz Pfefferkorn, 6719 Bludesch-Quadres, Vorarlberg

"Viele Bauern leisten einen großen Beitrag zum Naturschutz, oft als unbewusstes Ergebnis ihrer Arbeit. Eine tragfähige Landwirtschaft sowie gesunde und intakte Naturräume brauchen einander. Wie großartig Bauern das machen, zeigt die Vielfalt an Flächen der heute ausgezeichneten Landwirte. Die Wertschätzung und der Dank der Öffentlichkeit kommen mit dieser Auszeichnung zum Ausdruck", erklärte Schultes.
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