- 15.09.2016, 09:51:11
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„Wir RADLn in die Kirche!“
Aktion am 18. September für klimafreundliche Mobilität
Utl.: Aktion am 18. September für klimafreundliche Mobilität =
St. Pölten (OTS/NLK) - Die Aktion „Wir RADLn in die Kirche“ findet
heuer bereits zum dritten Mal in der Europäischen Mobilitätswoche
statt. Gläubige aller Konfessionen sind aufgerufen, ein Zeichen für
nachhaltige Mobilität zu setzen und den Gottesdienst am 18. September
mit dem Fahrrad zu besuchen. Das Ziel ist es, möglichst viele
Menschen zum Radln im Alltag zu bewegen. Die Siegerpfarre wird mit
einem 500 Euro-Gutschein für das nächste Pfarrfest belohnt.
„Die Hälfte unserer täglichen Wege ist kürzer als fünf Kilometer.
Eine Strecke, die sich bequem mit dem Fahrrad zurückgelegen lässt,
was wiederum der Umwelt zugutekommt. Darauf möchten wir am 18.
September aufmerksam machen und rufen alle Gläubigen auf, mit in die
Kirche zu radeln“, lädt Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf zum
Mitmachen ein.
Statt mit dem Auto sollen Gläubige den Weg zur Kirche am 18.
September auf dem Fahrrad zurücklegen. Heuer beteiligen sich über 780
Pfarrgemeinden an der gemeinsamen Aktion von Land Niederösterreich
und der Initiative „RADLand Niederösterreich“. Unterstützer sind auch
heuer wieder die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten, das
Umweltbüro der Erzdiözese Wien und die Evangelische Kirche
Niederösterreich.
„Aktuelle Zahlen zeigen, dass in Österreich der CO2 Ausstoß im
Verkehr leider weiter zunimmt! Daher wollen wir uns als Kirche auch
an der europäischen Mobilitätswoche mit der Aktion ‚Radln in die
Kirche‘ beteiligen. Ich darf sie sehr herzlich dazu einladen, am
Sonntag möglichst mit dem Rad zum Gottesdienst zu kommen und zum
Beispiel eine Fahrradsegnung vor der Kirche zu besuchen“, so
Weihbischof DI Mag. Stephan Turnovszky, Bischofsvikar im Vikariat
unter dem Manhartsberg.
Die Aktion findet in der Schöpfungszeit statt, einer sehr
bedeutungsvollen Zeit im Kirchenjahr, in der christliche Kirchen ihre
Dankbarkeit gegenüber ihrem Schöpfer und ihre Verantwortung für die
gesamte Schöpfung zum Ausdruck bringen. „Man tut sich und seinem
Körper etwas Gutes indem man in die Pedale steigt. Man tut seinem
Auto und dessen Abnützung etwas Gutes, indem man es für die
Kurzdistanz zur örtlichen Kirche stehen lässt. Man tut der Umwelt
etwas Gutes, indem man Emissionen ein klein wenig reduziert. Und man
tut letztlich seiner Psyche etwas Gutes, indem man in der Kirche
Gemeinschaft lebt und feiert“, so Mag. Armin Haiderer, B. A.,
Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten.
Senior Mag. Karl-Jürgen Romanowski, Evangelische Kirche in
Niederösterreich, hofft, dass es nicht um einen einmaligen Umstieg
auf das Zweirad bleibt: „Mit Ihrer Teilnahme setzen Sie ein Zeichen
dafür, dass Sie bewusst Verantwortung für Gottes gute Schöpfung
wahrnehmen wollen. Das kann dann auch Signalwirkung für andere haben.
Und vielleicht bleibt es ja nicht bei einer einmaligen Aktion,
sondern setzt sich an anderen Tagen und bei anderen Gelegenheiten
fort.“
Die Europäische Mobilitätswoche findet jedes Jahr vom 16. bis 22.
September statt und endet mit dem „Autofreien Tag“. Die Aktion „Wir
RADLn in die Kirche“ ist ein wichtiger Beitrag aus Niederösterreich.
„In zahlreichen europäischen Städten und Gemeinden finden Aktionen
wie ‚RADLn in die Kirche‘ statt. Ziel ist es, der Bevölkerung
klimaverträgliche Mobilität schmackhaft zu machen und das
unterstützen wir im ‚RADLand Niederösterreich‘ gerne“, erklärt Dr.
Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur
NÖ von der die Initiative „RADLand Niederösterreich“ betreut wird.
Pfarren, in denen am 18. September in die Kirche geradelt wird,
finden Sie unter:
www.radland.at/angebot/fuer-gemeinden/radln-in-die-kirche/pfarren-in-
denen-am-18-september-2016-in-die-kirche-geradlt-wird.
Wer kein eigenes Fahrrad besitzt, kann am 18. September kostenlos ein
nextbike ausborgen und in die Kirche radeln. Das
niederösterreichische Fahrradverleihsystem ist an über 200 Standorten
in Niederösterreich und auch im Burgendland zu finden. Eine einmalige
Registrierung über die „nextbike“-Hotline 02742/22 99 01 oder auf
www.nextbike.at genügt, und es kann losgehen.
Nähere Informationen: Energie- und Umweltagentur NÖ, Mag. Christina
Mutenthaler, Telefon 02742/219 19, e-mail
[email protected], www.radland.at, www.enu.at.
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