- 14.09.2016, 09:41:35
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Sommer 2016: ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe mit bis zu 960 Anrufen täglich (+ Foto)
Lebensrettende, aber auch kuriose Einsätze zur Hauptreisezeit
Utl.: Lebensrettende, aber auch kuriose Einsätze zur Hauptreisezeit =
Wien (OTS) - Menschen in Not zu helfen – das ist die Aufgabe der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "In der sommerlichen Hauptreisezeit
bedeutet das besonders viel Arbeit", erklärt Arjan Buurman, Leiter
der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "59.769 Anrufe haben uns zwischen 1.
Juli und 31. August 2016 erreicht. Im Schnitt sind das rund 960
Anrufe pro Tag." An Spitzentagen wird diese Zahl sogar deutlich
übertroffen – dann nehmen die Teams bis zu 1.265 Anrufe täglich
entgegen.
Ein Motorradunfall in Schottland, ein gebrochener Arm in
Griechenland, eine schwere Erkrankung in Südamerika, ein Sturz beim
Wandern – leider verläuft der Sommerurlaub oft anders als geplant.
"In den Sommermonaten wurden in Summe 16.640 Hilfeleistungen
erbracht", fasst Buurman zusammen. "Über 650 Personen wurden vom Club
wegen einer Verletzung oder Erkrankung auf einer Reise zurück nach
Hause gebracht." Der Großteil dieser Patienten konnte mit
Krankenwagen oder Linienflugzeug transportiert werden, 23 Notfälle
wurden mit einem eigens dafür ausgerüsteten Ambulanzjet geflogen. Für
157 Menschen hat der ÖAMTC vor Ort Hilfe in die Wege geleitet und
eine adäquate Behandlung in ausgewählten Krankenhäusern und
Arztpraxen ermöglicht.
Geholfen wird von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe aber nicht nur in
medizinischen Belangen. "2.101 Fahrzeugrücktransporte wurden in den
Sommermonaten nach Defekt oder Unfall durchgeführt", schildert
Buurman. Dabei werden oft sehr große Distanzen überwunden – so zum
Beispiel bei einem Fahrzeugrücktransport aus dem norwegischen Leknes
nach Eisenstadt: 3.160 Kilometer, eine der weitesten Entfernungen,
die im heurigen Sommer zurückgelegt werden musste. In Zusammenhang
mit dem Fahrzeugausfall wurden außerdem unzählige Personenheimreisen,
Nächtigungen und sonstige Leistungen im In- und Ausland organisiert.
Der Sommer 2016 – einige Fälle aus der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe
* Eine 28-jährige Salzburgerin verletzte sich im Raum Bad Aussee bei
einem Fahrradunfall an der Hand. Der Fahrzeugrückholdienst des ÖAMTC
brachte sie mit ihrem eigenen Auto nach Hause.
* In Portugal zog sich ein 23-jähriger Niederösterreicher beim Surfen
eine Wirbelsäulen-Verletzung zu. Der Patient war zunächst nicht
transportfähig, daher organisierte der ÖAMTC für den Vater des
23-Jährigen die Möglichkeit, den Sohn im Krankenhaus zu besuchen.
Später wurde der Niederösterreicher per Linienflug mit Arztbegleitung
zurück in die Heimat geholt. Die Kosten für Krankenbesuch und
Transport werden von der Schutzbrief-Nothilfe übernommen.
* Eine komplizierte Oberschenkelfraktur war für eine 54-jährige
Kärntnerin die Folge eines Fahrradsturzes. Nach der Erstversorgung in
Karystos (Griechenland) wurde die Patientin nach Athen verlegt, von
dort später mit einem Ambulanzjet nach Klagenfurt geflogen. Allein
die Kosten für den Jet und die zugehörigen Bodentransporte liegen bei
ca. 9.000 Euro und werden von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe
übernommen.
* In Schottland hatte ein Kärntner einen Motorradunfall. Nach der
Erstuntersuchung musste der 55-Jährige für weitere Untersuchungen in
ein größeres Krankenhaus verlegt werden. Diagnose: Beckenfraktur und
eine Verletzung der Lendenwirbelsäule. Aufgrund der schlechten
Linienflugverbindungen nach Schottland organisierte die
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe einen Ambulanzjet, der den Patienten
zurück nach Österreich brachte. Die Kosten für den Jet inklusive der
Bodentransporte lagen bei rund 15.000 Euro und werden für den
Schutzbrief-Inhaber übernommen.
Die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe ist rund um die Uhr erreichbar. Der
Schutzbrief gilt nicht nur in Österreich, sondern in allen
Reiseländern in Europa, auf allen Mittelmeerinseln, in den
außereuropäischen Mittelmeerländern, auf den Kanaren, den Azoren und
auf Madeira. Alle Infos zum ÖAMTC-Schutzbrief unter
www.oeamtc.at/schutzbrief.
Aviso an die Redaktionen: Fotos zu dieser Aussendung gibt es in der
Mediathek unter www.oeamtc.at/presse.
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