- 14.09.2016, 09:21:51
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Chefin der Grünen NÖ will „Energie-Tausender“ für NiederösterreicherInnen
Krismer: Es braucht neue Anreize für die private Klimaoffensive
Utl.: Krismer: Es braucht neue Anreize für die private
Klimaoffensive =
St. Pölten (OTS) - „Einen besseren Anreiz, um die private
Klimaoffensive anzuschieben, gibt es nicht“, kommentiert Helga
Krismer, Klubobfrau und Landessprecherin der Grünen Niederösterreich,
ihre Idee, den „Klima-Tausender“ in NÖ einzuführen.
Für Krismer ist Niederösterreich mit der eigenen Energieagentur eNu
im Bundesvergleich gut aufgestellt, „was allerdings fehlt, ist mehr
Selbstbestimmung für BürgerInnen bei Förderung von Klimamaßnahmen.
Wir müssen die Menschen mehr ins Boot holen. Das fossile Zeitalter
läuft ab und wir müssen ohne Öl und Gas auskommen können.“
Die eine möchte mit dem E-Bike aufs Auto verzichten, der andere
möchte eine Photovoltaikanlagen. Heute gibt es keine Förderung auf
E-Bikes und für eine PV-Anlage muss gleich ein Kredit aufgenommen
werden.
Daher setzt die Chefin der Grünen in Niederösterreich auf eine neue
Art von Förderung: „Jede Niederösterreicherin und jeder
Niederösterreicher soll zusätzlich zu bestehenden Fördermöglichkeiten
einmalig dafür belohnt werden, wenn er/sie in Klimaschutzmaßnahmen
investiert – mit dem Energie-Tausender.“
Wofür sich die NiederösterreicherInnen den Tausender abholen, bleibt
ihnen selbst überlassen: „Das Prinzip Selbstbestimmung und
Wahlfreiheit erachte ich hier als besonders wichtig: ob Photovoltaik,
Öffi-Ticket, Fahrrad, Wärme mit Sonnenkraft, E-Bike oder E-Auto usw.–
es müssen Anschaffungen im Sinne der Energieeffizienz und des
Klimaschutzes sein“, erklärt Helga Krismer.
Die Abwicklung will Krismer ebenfalls unkompliziert halten:
„Anschaffungen tätigen, Rechnungen einreichen, Tausender bekommen“,
so die Landessprecherin der Grünen Niederösterreich.
Bleibt noch die Frage nach der Finanzierung, die gerne gestellt
wird: „Niederösterreich spekuliert mit Steuergeld und parkt
Steuergeld in Steueroasen. Wir wollen, dass Niederösterreich in die
Menschen und damit in den Klimaschutz investiert, statt spekuliert.
Es ist höchste Zeit, die richtigen Prioritäten zu setzen“, so Helga
Krismer abschließend.
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