• 13.09.2016, 15:00:28
  • /
  • OTS0173 OTW0173

SP-Straubinger: Wehsely ist wichtige Stütze der Leopoldstadt – FPÖ wirbt mit Köderkandidaten

Unerhörte Entgleisung von FPÖ-Gemeinderat gegenüber der Stadträtin

Utl.: Unerhörte Entgleisung von FPÖ-Gemeinderat gegenüber der
Stadträtin =

Wien (OTS/SPW) - "Der Vorwurf der FPÖ, Stadträtin Sonja Wehsely sei
im Wahlkampf des 2. Bezirks nicht präsent, ist gleichermaßen falsch
wie absurd", berichtigt SPÖ Landesparteisekretärin Sybille
Straubinger. Wehsely sei als Bezirksparteivorsitzende eine wichtige
Stütze für die SpitzenkandidatInnen der SPÖ im Bezirk. Auf den
Plakaten sieht die Bevölkerung aber zurecht den Kandidaten zum
Bezirksvorsteher, Karlheinz Hora, und die Listenzweite,
Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Astrid Rompolt. "Die WählenInnen
sollen wissen, was sie bekommen", bekräftigt Straubinger. Die FPÖ
hingegen zeigt auf ihren Plakaten einen Gemeinderat und einen
Nationalratsabgeordneten. "Beide werden nach der Bezirkswahl für die
WählerInnen nicht mehr greifbar sein. Das ist eine Mogelpackung",
kritisiert Straubinger. Denn beide würden als Bezirksräte definitiv
nicht zur Verfügung stehen. "Strache und Seidl sind lediglich
Wahlköder".****

Als „unerhört“ bewertet die Landesparteisekretärin die Unterstellung,
die Stadträtin hätte etwas mit Körperverletzung oder gar Mord zu tun.
„In den vielen Tiefpunkten der FPÖ ist das ganz besonders perfide.
Ich fordere umgehend eine persönliche Entschuldigung vom Gemeinderat
Seidl. Wahlkampf hin oder her, das ist meilenweit entfernt von einer
fairen politischen Auseinandersetzung.“

Straubinger zur Rolle Wehselys im Wahlkampf: "Sie hat die
Kampagnenstrategie mitentwickelt und unterstützt die
BezirksratskandidatInnen bei jeder Gelegenheit: im Straßenwahlkampf,
bei Medienterminen und nicht zuletzt beim Sammeln von
UnterstützerInnen aus ganz Wien." Wehsely konnte bereits zahlreiche
prominente SPÖ-VertreterInnen für Auftritte im zweiten Bezirk
gewinnen. Erst gestern waren Bundeskanzler Kern und Bürgermeister
Häupl in der Leopoldstadt. Noch diese Woche besuchen Bundesminister
Doskozil und Stadträtin Brauner den Zweiten. Staatssekretärin Duzdar
und Stadtrat Mailath-Pokorny packten Ende letzter Woche mit an. "Die
Solidarität, die die ganze Partei in der Leopoldstadt zeigt, ist
überwältigend", so Straubinger.

Wehselys Arbeit als Sozialstadträtin habe zudem einen enormen Impact,
auch im zweiten Bezirk. Eine der vielen Maßnahmen, die Wehsely
ergriffen habe, hebt Straubinger hervor. So sei es letztes Jahr
möglich gewesen, gemeinsam mit dem Roten Kreuz am Praterstern die
Betreuung von wohnungslosen Menschen auf neue Beine stellen.
Betroffene können "das Stern" in vielfältiger Weise nutzen: Sie
werden vor Ort durch SozialarbeiterInnen betreut und beraten und
bekommen eine wärmende Tasse Kaffee oder Tee, sie finden
Kochmöglichkeiten vor und können dort Wäsche waschen. "Nachhaltige
Maßnahmen zur Sicherung des sozialen Zusammenhalts zu setzen - gerade
am Hotspot Praterstern - ist wesentlich sinnvoller, als sich auf ein
Plakat retuschieren zu lassen", schließt Straubinger. (Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DSW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel