• 13.09.2016, 14:56:58
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Was kostet der Spass? Vergnügungssteuer endlich abschaffen!

Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien fordert die Stadt Wien auf, für eine Abschaffung der Vergnügungssteuer zu stimmen.

Utl.: Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien fordert die
Stadt Wien auf, für eine Abschaffung der Vergnügungssteuer zu
stimmen. =

Wien (OTS) - Wien - Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
fordert die Stadt Wien auf, die Vergnügungssteuer abzuschaffen und so
die Wiener Wirtschaft zu stärken. Veranstalter müssen derzeit 15% des
Umsatzes von Veranstaltungen – egal ob Gewinn oder Verlust – als
Vergnügungssteuer abführen. Die Einordnung als steuerpflichtige
Veranstaltung ist dabei eine Grauzone. Es reicht oft schon, dass nur
wenige der Besucher sich zu rhythmisch zur Musik bewegen und das
Ganze wird als Tanz eingestuft. Diese Unsicherheit trifft dabei
Veranstalter wie Beamte gleichermaßen. „Das Wiener Abgabengesetz
enthält ein Gespenst vergangener Zeiten: die Vergnügungssteuer. Im
Sinne einer modernen und nachhaltigen Wirtschaftspolitik ist es an
der Zeit, dass sich die Stadt endlich von dieser Steuer
verabschiedet.“, sagt Stephan Gustav Götz, Obmann der Fachgruppe
Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Wien.

Bereits seit über einem Jahr führt die Fachgruppe Werbung und
Marktkommunikation – sie ist die Vertretung für über 300 von der
Steuer betroffene Eventplaner in Wien – konstruktive Gespräche mit
der Stadt um eine zeitgemäße Steuerpolitik und effiziente Verwaltung
zu erreichen. „Besonders kleine Eventveranstalter sind von der
Vergnügungssteuer betroffen, bei ihnen geht es hier oft um das
wirtschaftliche Überleben. Außerdem kostet die Einhebung inzwischen
mehr als die Einnahmen von zuletzt nur noch 4,3 Millionen Euro
bringen. Das widerspricht einer effizienten Verwaltung“, erklärt
Bernard Tobola, Vertreter der Eventplaner in der Fachgruppe weiter.

Der Gemeinderat hat sich bereits positiv gegenüber einer Abschaffung
der Vergnügungssteuer geäußert, jetzt liegt es am Finanzausschuss der
Stadt die Grundlagen für eine Reformierung des Gesetzes zu sorgen.
„Wir appellieren an die Stadt noch in diesem Herbst einen wichtigen
Impuls für die Wiener Wirtschaft zu setzen und die Vergnügungssteuer
abzuschaffen.“, so Götz abschließend.

Über die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation –
Wirtschaftskammer Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer
Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig
sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt
sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber
der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten
Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre
Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

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