ORF III am Mittwoch: „MERYNS sprechzimmer“ zur Gendermedizin, Dokus über „Trickkiste Epigenetik“ und „Mythos Blond“

Außerdem: Jean-Claude Junckers „Rede zur Lage der Union“, Alf Poier in „Kultur Heute“

Wien (OTS) - Jean-Claude Junckers Rede zur Lage der Europäischen Union eröffnet am Mittwoch, dem 14. September 2016, den Programmtag in ORF III Kultur und Information. „Politik live“ überträgt ab 9.00 Uhr die Ansprache des EU-Kommissionspräsidenten vor dem Europaparlament in Straßburg sowie die anschließende Debatte über die Zukunft der EU.

Anlässlich seines neuen Kabarettprogramms „The Making of DADA“ begrüßt im Vorabend Ani Gülgün-Mayr den Allroundkünstler Alf Poier zu einer neuen Ausgabe von „Kultur Heute“ (19.50 Uhr).

Um „Die Farbe Blond“ dreht sich dann ab 20.15 Uhr alles in der gleichnamigen Dokumentation: Blonde Gene sind rezessiv, natürliche Blondinen werden folglich immer seltener. Der Film aus dem Jahr 2006 begibt sich auf eine Reise durch die Menschheitsgeschichte – von Messalina bis Madonna – mit Stars wie Catherine Deneuve, John Galliano, Paris Hilton, Jeanne Moreau und Nathalie Baye, und lässt Attraktivitätsforscher, Evolutionsbiologen, Kunsthistoriker, Märchenforscher und Psychoanalytiker zu Wort kommen. Diese sind sich alle einig, dass Blond weit mehr als nur eine Haarfarbe ist.

Der Veränderlichkeit des genetischen Codes steht anschließend im Fokus der neuen „treffpunkt medizin“-Dokumentation „Trickkiste Epigenetik – Wie unsere Gene lernen“ (21.50 Uhr). Der relativ junge Zweig der Epigenetik erforscht, wie äußere Einflüsse und soziokulturelle Umgebung unser Erbmaterial verändern. Über die komplexe Wechselbeziehung zwischen Genen und der Umwelt sprechen u. a. Genetiker Markus Hengstschläger, Onkologe Christoph Zielinski, Bioethikerin Christine Druml sowie die Forscher/innen Denise Barlow, Sabine Zöchbauer-Müller und Oliver Bell.

Um die medizinische Gleichbehandlung von Mann und Frau dreht sich eine neue Ausgabe des Gesundheitsmagazins „MERYNS sprechzimmer“ (22.40 Uhr) unter dem Titel „Frauen werden anders krank, Männer auch“: Was in der sozialen Welt eine klare Errungenschaft darstellt, hat sich in der Medizin als Nachteil erwiesen: Die Gendermedizin will der biologischen Unterschiedlichkeit von Mann und Frau in Bezug auf die Behandlung von Krankheiten Rechnung tragen. Was zu berücksichtigen ist, wenn aus dieser Perspektive behandelt wird, diskutiert Internist und Gastgeber Siegfried Meryn mit der Leiterin der Gender-Unit an der MedUni Wien, Alexandra Kautzky-Willer, dem Hormonspezialisten Johannes Huber und dem Religionssoziologen Paul Michael Zulehner.

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