FP-Koderhold: Ärztestreik als Antwort auf Wehselys Starrsinn

Sparmaßnahmen sind der falsche Weg in die Zukunft

Wien (OTS) - Wien wächst rasant und ist mittlerweile die am schnellsten wachsende Millionenstadt Europas. „Willkürliche Sparmaßnahmen sind der falsche Weg, um sich für die Zukunft zu wappnen“, sagt der Vorsitzender Stv. des Wiener Gesundheitsausschusses, FPÖ-LAbg. Dr. Günter Koderhold.

Den öffentlichen Spitälern in der zu erwartenden Entwicklung Wiens zweifellos eine Schlüsselposition zu. Der KAV muss Strategien für die Bewältigung zukünftiger Patientenflüsse erarbeiten und mit den Anforderungen der Gegenwart (Arbeitszeitgesetz, neue Ausbildungsordnung und Medizintourismus) fertig werden.

Um diese Strategien gemeinsam umzusetzen, wurde mit der Ärztekammer am 2. Juli 2015 ein Vertrag mit Zielsetzungen und Rahmenbedingungen unterzeichnet. Da sich der KAV bei der Erfüllung der Rahmenbedingungen säumig zeigt, allerdings trotzdem die Zielsetzungen (ohne Rahmenbedingungen) diktatorisch durchsetzte, kam es erst zu Unmut und jetzt schließlich zur Eskalation.

„Dass es überhaupt zur Arbeitsniederlegung der Gemeindeärzte kam, ist dem zweifellos dem Hochmut von SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely zu „verdanken“, die außer Killerphrasen und höhnischen Bemerkungen nichts zur Beruhigung betragen wollte“, so Koderhold.

Nachdem der Wiener Regierungskoalition nahestehende Medien begannen, gegen die Ärzteschaft ein Trommelfeuer an Angriffen und Fehlinformationen zu starten, sind Eskalation und Ärztestreik für Koderhold eine logische Konsequenz.

„Die gefährliche Kombination von mangelndem Problembewusstsein und Starrsinn hat die Ärzteschaft aufgebracht wie noch nie“, erklärt Koderhold. „Dazu kam das Wissen, den zu erwartenden irreversiblen Schäden im Wiener Gesundheitssystem ohnmächtig gegenüber zu stehen. Ohne Einhaltung von Rahmenbedingungen sind Zielsetzungen eines Vertrages nichtig“, so Koderhold abschließend.

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