„Hohes Haus“ wie in „alten Zeiten“

Am 11. September um 12.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 11. September 2016, um 12.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Wie in alten Zeiten

Vor knapp einem halben Jahr hat der neue Bundeskanzler Christian Kern mit viel Elan und Zuversicht seine Regierungserklärung vor dem Nationalrat gehalten. Aufbruchsstimmung lag über der Republik. Doch die scheint verflogen. Die Koalition aus SPÖ und ÖVP tut sich gemeinsam schwer und oft auch gegenseitig weh. „Hohes Haus“ hat mit Vertretern von Regierungs- und Oppositionsparteien gesprochen, was das im Hinblick auf die großen politischen Herausforderungen der nächsten Monate bedeutet. Fritz Jungmayr und Maximilian Biegler berichten.

Gast im Studio ist der Politologe Anton Pelinka.

Für die Zukunft gerüstet

Im Sommer nächsten Jahres startet der Umbau des Parlamentsgebäudes. Nationalrat und Bundesrat werden dann in die Wiener Hofburg umziehen. Weil es dort aber nicht genug Platz für alle Parlamentsmitarbeiter gibt, werden am Heldenplatz temporäre Pavillons aufgebaut. Die Vorarbeiten für den Umzug sind in vollem Gange, berichtet Maximilian Biegler.

Zurück in der Vergangenheit

Die Todesstrafe kehrt zurück. In Österreich wurde sie 1968 abgeschafft. Insgesamt gibt es in mehr als 100 Staaten keine Hinrichtungen, doch in etwa zwei Dutzend Staaten ist es in den vergangenen Jahren zu einem starken Anstieg gekommen. Mahnende Worte der UNO und Resolutionen des Westens zeigen keine Wirkung. Claus Bruckmann berichtet.

Alltag mit Hindernissen

Rund 10.000 Menschen in Österreich verwenden die Gebärdensprache. Diese ist zwar in der Verfassung als Sprache anerkannt, „das Nähere bestimmen die Gesetze“, heißt es aber weiter. Es fehlen viele Durchführungsbestimmungen, die Gebärdensprache ist noch immer keine Unterrichtssprache, gehörlose Kinder sind in Kindergarten und Schule auf das Lippenlesen angewiesen und benachteiligt. Claus Bruckmann hat sich den Alltag einer Gebärdensprachdolmetscherin angesehen.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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