• 09.09.2016, 13:55:29
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SP-BV-Hora: „Ich werde die Leopoldstadt nicht der FPÖ überlassen“

Wien (OTS/SPW-K) - Nachdem der Spitzenkandidat der FPÖ Leopoldstadt,
Gemeinderat Wolfgang Seidl, bei der gestrigen Diskussion mit
Bezirksvorsteher Karlheinz Hora angekündigt hat, nach der nächsten
Wahl den Bezirksvorsteher stellen zu wollen, folgt nun die Antwort
vom amtierenden Bezirksvorsteher: „Ich werde die Leopoldstadt nicht
der FPÖ überlassen."

Auch wenn die Diskussion größtenteils sachlich und fair abgelaufen
ist, wurden die Unterschiede zwischen den beiden Diskutanten
deutlich. Zwar gab es beim Thema, keine Fahrstreifenreduzierung auf
der Praterstraße zu unterstützen, Einigkeit. Bei den Themenbereichen
Bildung, Sicherheit, Wohnen und Soziales gab es allerdings große
Differenzen.

„Meine Forderungen nach einem Pilotversuch Gesamtschule, einem
Alkoholverkaufsverbot am Praterstern und dem Bau von so vielen
Sozialwohnungen wie möglich haben bei meinem Kontrahenten nicht sehr
viel Anklang gefunden.“ so Hora.

Die Einladung der FPÖ, sich einer Diskussion mit dem blauen
Spitzenkandidaten zu stellen, wurde auch ohne Zögern angenommen.
„Immerhin muss ich mich vor niemandem verstecken“, so Hora. Zudem
hätte er ohnehin die bessere Bilanz vorzuweisen, denn die
Leopoldstadt ist mittlerweile einer der beliebtesten Bezirke Wiens.
Sogar die FPÖ hat gestern eingestanden, dass sich der Bezirk in den
letzten Jahren prächtig entwickelt hat.

„Diese Entwicklung kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis
jahrelanger, zielgerichteter Arbeit der SPÖ im Bezirk. Und diese
Entwicklung möchte ich auch in Zukunft vorantreiben. Mein Ziel ist
es, auch am 19. September noch Bezirksvorsteher der Leopoldstadt zu
sein“, so Hora abschließend.

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