Wien in enger Abstimmung mit Nachbarregionen

Konferenz in Tschechien auf regionaler Ebene

Wien (OTS) - Am Donnerstag, den 8. September, fand im tschechischen Valec ein hochrangiges Treffen zwischen den Außenministern Österreichs und Tschechiens sowie den Landeshauptleuten von Oberösterreich, Niederösterreich und Wien und den drei tschechischen Grenzregionen, den Kreisen Südböhmen, Südmähren und Vysocina, statt.

Wien war bei dieser Tagung durch Landtagspräsident Prof. Harry Kopietz vertreten. Gegenstand der Gespräche waren aktuelle internationale und regionale Fragen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen vor allem die zukünftige Entwicklung der Europäischen Union und die Situation durch den Brexit Großbritanniens, das aktuelle Thema der Migration sowie Terrorismus und Sicherheit.

„Wien hat gemeinsam mit den Hilfsorganisationen und der Zivilgesellschaft einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingskrise geleistet“, erklärte Präsident Kopietz auf dieser Tagung. Mit Ende Juni waren in Österreich rund 85.000 Personen in der sogenannten Grundversorgung, davon 21.000 in Wien.
„Wien ist der Auffassung, dass zum Thema Migration und Flüchtlinge eine EU-weite Regelung unerlässlich ist, die darüber hinaus auch eine internationale Lösung unter stärkerer Einbeziehung auch der Vereinten Nationen einschließen muss. Bis dahin sind jedoch eigene nationale und regionale Lösungen unerlässlich“, erklärte Kopietz.

Regionale Zusammenarbeit

Am Vortag, dem 7. September, sind in Valec bereits die Vertreter der sechs Regionen sowie der Botschafter Österreichs und Tschechiens zur Beratung von Fachthemen zusammengetroffen, an denen für Wien Magistratsdirektor Dr. Erich Hechtner teilgenommen hat. Dabei wurden Themen wie die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, Energie und Umwelt sowie gemeinsame EU-Projekte im Rahmen von INTERREG besprochen. Dieser Dialog zwischen den Regionen soll in Zukunft in regelmäßigen Abständen fortgesetzt werden. „Für Wien ist dieser regelmäßige Erfahrungsaustausch im Sinne regionaler grenzüberschreitender Zusammenarbeit unserer benachbarten Regionen sehr wertvoll“, erklärte dazu Magistratsdirektor Dr. Hechtner.

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