„Weltjournal“ am 7. September: „China – die größte Stadt der Welt“

„WELTjournal+“ über „Das Megabusiness – Der Preis der Containerschifffahrt“

Wien (OTS) - Außerhalb Chinas ist die größte Stadt der Welt kaum bekannt: Chongqing am Jangtsekiang ist flächenmäßig so groß wie Österreich, hat an die 30 Millionen Einwohner/innen und wächst stetig weiter. Im Gegensatz zu den entwickelten Städten in den östlichen Küstengebieten, die nur noch langsam wachsen, legen Wachstum und Entwicklung in Chinas Landesinnerem an Tempo sogar noch zu.

Zum G20-Gipfel der führenden Industrie- und Schwellenländer, der heuer erstmals in China stattgefunden hat, zeigt Asien-Korrespondent Raimund Löw im „Weltjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – am Mittwoch, dem 7. September 2016, um 22.30 Uhr in ORF 2 in der Mega-Stadt, wie der rasante Wandel Chinas das Leben von Hunderten Millionen Menschen verändert.
Im „WELTjournal+“ folgt um 23.05 Uhr die Reportage „Das Megabusiness – Der Preis der Containerschifffahrt“.

WELTjournal: „China – die größte Stadt der Welt“

Chongqing bildet das Zentrum einer außerordentlich industrialisierten Region mit Schwerpunkt Automobil und Elektronik. Jeder dritte Laptop, der weltweit verkauft wird, wird hier produziert. Auch Chinas sportliche Ziele sind hochgesteckt: der Plan der Kommunistischen Partei sieht vor, dass China spätestens 2050 Fußballweltmeister sein muss, entsprechend eifrig trainiert der Fußballclub Chongqing Lina. Die Geschäftsfrau Jin Sha plant unterdessen eine eigene Hotelkette – und ein zweites Kind, wie das nach dem Ende der Ein-Kind-Politik jetzt erlaubt ist. Der Rockmusiker Si Quan berichtet über die Untergrundkultur der Jugend, die genug hat von der Allmacht des Geldes in China. Auch Österreichs Wirtschaft investiert in Chongqing:
Im Frühjahr hat die von Hannes Androsch begründete österreichische Elektronikfirma AT&S hier ihre zweite Fabrik in China eröffnet.

„WELTjournal+: „Das Megabusiness – Der Preis der Containerschifffahrt“

Mehr als 90 Prozent aller Waren in westlichen Industrieländern kommen mit Containerfrachtschiffen aus anderen Teilen der Welt. Frachtschifffahrt ist ein Mega-Business mit Milliardenumsätzen und spielt eine Schlüsselrolle für unsere Wirtschaft und unseren modernen Lebensstil – auf Kosten der Umwelt und der Menschen in den Billiglohnländern. Das „WELTjournal+“ zeigt die dunklen Seiten der Containerschifffahrt auf: 60.000 Riesenfrachter sind auf den Weltmeeren unterwegs. Viele fahren unter Flaggen von Drittländern, beschäftigen Matrosen zu Hungerlöhnen, machen Milliardengewinne und zahlen so gut wie keine Steuern. Die größten Frachter stoßen so viel Schwefeloxid aus wie 50 Millionen Autos. Die Krebsrate in der Nähe großer Häfen ist signifikant erhöht.

Die Sendungen sind auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

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