• 05.09.2016, 11:49:55
  • /
  • OTS0082 OTW0082

Waidhofen an der Thaya nun vor Hochwasser sicher

Pernkopf: „Der Schutz der Menschen steht im Vordergrund“

Utl.: Pernkopf: „Der Schutz der Menschen steht im Vordergrund“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Kürzlich fand die offizielle Eröffnung des
Hochwasserschutzes in Waidhofen an der Thaya statt. Waidhofen war von
der verheerenden Flutkatastrophen in den Jahren 2002 und 2006
besonders betroffen. Die Gesamtkosten für diesen Hochwasserschutz
belaufen sich auf 3,8 Millionen Euro, wobei jeweils 40 Prozent vom
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und
Wasserwirtschaft und vom Land Niederösterreich sowie 20 Prozent von
der Stadtgemeinde Waidhofen an der Thaya getragen werden. Die
Schutzanlagen wurden auf ein 100-jährliches Hochwasser ausgelegt.

Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Leider blieb Niederösterreich auch
im Sommer 2016 nicht vor Hochwasser verschont und es zeigte sich
einmal mehr, dass sich die Investitionen in Schutzanlagen nicht nur
finanziell sondern auch menschlich lohnen, denn die ständige Angst
vor Hochwasser lässt natürlich auch die Lebensqualität der
Bevölkerung sinken. Daher werden wir in Niederösterreich auch 2016
weitere 91 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investieren.“

Bundesminister Andrä Rupprechter erklärte: „Der Schutz vor
Naturgefahren zählt zu den wichtigsten Aufgaben meines Ressorts. Um
die Sicherheit der Lebens-, Siedlungs- und Wirtschaftsräume zu
gewährleisten, arbeiten wir eng mit dem Land Niederösterreich und den
Gemeinden zusammen. Wir setzen Maßnahmen, um den Menschen in
Gefahrengebieten optimale Unterstützung zu bieten: durch Information,
Hilfe und Vorsorge. Für einen verbesserten Hochwasserschutz für das
Siedlungsgebiet der Stadtgemeinde Waidhofen investierte mein
Ministerium in den Jahren 2012 bis 2016 rund 1,5 Millionen Euro“.

Die Hochwasserschutzanlagen im Stadtbereich von Waidhofen an der
Thaya erstrecken sich beiderseits der Thaya auf einer Länge von rund
1,6 Kilometern. Der Hochwasserschutz wird durch die abschnittsweise
Kombination von Dämmen und Mauern (teilweise mit aufgesetzten mobilen
Elementen) sowie einer Erhöhung der Abflusskapazität durch
Entlastungsgerinne erreicht. Mit dieser Maßnahme sind wichtige
Infrastruktureinrichtungen und Verkehrsflächen sowie 88 Wohn- und
Wirtschaftsgebäude nachhaltig vor Hochwasserereignissen mit einer
hundertjährlichen Auftrittswahrscheinlichkeit (HQ100) geschützt.

Seit 2002 wurde in Niederösterreich eine Vielzahl an Schutzanlagen
gebaut, insgesamt wurden damit schon 255 Gemeinden sicherer gemacht.
Die nächsten größeren Maßnahmen sind unter anderem in
Hadersdorf-Kammern (Kamp), Seitenstetten (Trefflingbach),
Lanzenkirchen (Leitha) und Hofstetten-Grünau (Pielach).

Nähere Informationen: Büro LR Pernkopf, DI Jürgen Maier, Telefon
02742/9005-12705, e-mail [email protected], [email protected].

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel