• 05.09.2016, 10:54:14
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WKW-Präsident Ruck auf Wirtschaftsmission in Peking

Touristisches Know-how aus Wien in China gefragt – Kooperation zwischen Tourismusschulen verlängert – Wiederbelebung der Seidenstraße als Chance für den eurasischen Wirtschaftsraum

Vertragsunterzeichnung Tourismusschule Modul und
Beijing Business School

Utl.: Touristisches Know-how aus Wien in China gefragt – Kooperation
zwischen Tourismusschulen verlängert – Wiederbelebung der
Seidenstraße als Chance für den eurasischen Wirtschaftsraum =

Wien/Peking (OTS) - „Seit vielen Jahren gibt es zwischen Wien und
Peking eine enge wirtschaftliche Verflechtung. Es freut mich, dass
wir diese nun weiter intensivieren. So wird die Wiener Wirtschaft
China beispielsweise bei der Ausrichtung der olympischen Winterspiele
2022 tatkräftig zur Seite stehen“, sagt Walter Ruck, Präsident der
Wirtschaftskammer Wien, im Rahmen einer zweitägigen
Wirtschaftsmission nach Peking.

Thema Tourismus
Auf dem Programm stehen unter anderem Gespräche mit der Beijing
Tourism Group. Schwerpunktthemen werden die bilateralen touristischen
Verflechtungen und die Vorbereitungen der olympischen Winterspiele
2022 in China sein. Knapp 300.000 Nächtigungen in Wien gehen auf das
Konto von chinesischen Touristen, rund 950.000 Nächtigungen sind es
österreichweit. Ein weiteres Highlight ist die Vertragsverlängerung
der bislang zehnjährigen Kooperation zwischen Beijing Business School
und Modul Tourismusschule. Bereits 400 Schüler wurden in Peking nach
Modul-Lehrplänen ausgebildet. Und das mit Erfolg: Die Beijing
Business School gilt als bildungspolitisches Musterprojekt, das vom
chinesischen Bildungsministerium den Status Modellschule bekommen
hat.

Thema Seidenstraße
Die Reaktivierung der Seidenstraße als Handelsroute zu Land und auf
See wird Inhalt der Gespräche mit hochrangigen chinesischen
Wirtschaftswissenschaftern und Unternehmern sein. Sie soll den Aufbau
eines eurasischen Wirtschaftsraumes vorantreiben. Zur Finanzierung
wurde ein 40 Mrd. Dollar schwerer Seidenstraßen-Fonds (chinesischer,
staatlicher Investmentfonds) geschaffen. Mit 16 osteuropäischen
Ländern (Polen, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Bulgarien, Rumänien,
Kroatien, Slowenien, Lettland, Litauen, Estland, Albanien, Bosnien
und Herzegowina, Mazedonien, Montenegro und Serbien) am europäischen
Ende der Seidenstraße hat China die „16+1“-Initiative gegründet, an
der Österreich als Beobachter teilnimmt. Zu den Projekten der
Initiative zählen vor allem Modernisierungsmaßnahmen im
Infrastrukturbereich, die große Chancen für die österreichische
Exportwirtschaft darstellen.

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