- 05.09.2016, 09:55:42
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Grüne NÖ/Weiderbauer zum Schulstart: Durchhalten, liebe LehrerInnen und SchülerInnen!
Polit-Debatten verhindern noch immer zeitgemäßes Bildungssystem
Utl.: Polit-Debatten verhindern noch immer zeitgemäßes
Bildungssystem =
St. Pölten (OTS) - Verwundert ist Emmerich Weiderbauer,
Bildungssprecher der Grünen Niederösterreich, zu Schulbeginn vor
allem darüber, dass es tatsächlich an LehrerInnen – vor allem
DeutschlehrerInnen für Flüchtlingskindern fehlt: „Die
Flüchtlingssituation ist seit über einem Jahr Thema – man hatte also
genug Zeit, Budget und Dienstpostenplan für das Schuljahr 2016/2017
entsprechend zu adaptieren. Wir haben fertig ausgebildete
Interkulturelle Mitarbeiter, die längst einen Job haben sollten -
nicht nur in Kindergärten, sondern auch an Pflichtschulen. Es ist
wieder nicht passiert und so zeigt sich das mittlerweile gewohnte
Bild zu Schulbeginn: ÖVP und SPÖ hacken lieber aufeinander herum, als
für Lösungen zu sorgen“, so Weiderbauer.
Weniger verwundert ist der grüne Bildungssprecher über die Tatsache,
dass es auch im Jahr 2016 noch kein flächendeckendes modernes
Schulsystem gibt: „Die Politdebatten stehen zB einer gemeinsamen
Schule für alle im Weg. Das sieht man deutlich, wenn man nach
Vorarlberg blickt: dort wird das Schulsystem durch Zusammenarbeit
gerade massiv gepusht. Im restlichen Österreich lautet das Motto
hingegen: ,Durchhalten liebe LehrerInnen und SchülerInnen –
Verbesserungen werden eh diskutiert‘“, so Weiderbauer.
Rechtzeitig zu Schulbeginn haben die Grünen Niederösterreich daher
die Forderung „Eine gemeinsame Schule für alle“ beim Online-Voting im
Rahmen ihrer Demkratieoffensive „Jetzt entscheidest Du“ zur
Abstimmung freigeschalten (siehe www.noe.gruene.at/meinlandtag).
„Die Forderung bringt zurzeit viele Klicks. Vollkommen verständlich,
weil sich gerade auch zu Schulbeginn die Schwächen des Systems
zeigen. Eltern wollen die beste Ausbildung für ihr Kind, motivierte
LehrerInnen – ein System der gemeinsamen Schule garantiert das. Diese
Forderung wird daher auch den NÖ Landtag passieren“, so Emmerich
Weiderbauer abschließend.
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