Norbert Hofer in ÖSTERREICH: "Türkei ist kein europäisches Land"

Hofburg-Kandidat für Burka-Verbot und Sachleistungen an Flüchtlinge

Wien (OTS) - Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntags-Ausgabe) nimmt Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer ablehnend zu einer möglichen Mitgliedschaft der Türkei in der EU Stellung: "Die Türkei ist kein europäisches Land. Die EU würde es auch nicht verkraften, ein so großes Land als Ziel-1-Empfänger zu haben. Die EU muss sich selbst einmal stabilisieren."

Und Hofer über ein Verbot von Burka und Burkini in Österreich: "Das Burka-Verbot ist ein richtiger Schritt. Es darf in Österreich nicht sein, dass Frauen in der Öffentlichkeit ihr Gesicht verhüllen müssen. Bei uns haben Männer und Frauen die gleichen Rechte. Die Burka ist eine Form der Gewalt gegen Frauen." Und Hofer weiter: "Für mich steht die Burka im Mittelpunkt. Mit dem Burkini hab ich weniger Probleme. Da ist ja das Gesicht nicht verhüllt."

Zur Flüchtlingskrise sagt Hofer in ÖSTERREICH: "Insgesamt wäre ich dafür, bei der Unterstützung verstärkt auf Sachleistungen zu setzen. Das ist nichts Negatives. Sachleistungen plus ein Taschengeld für persönliche Bedürfnisse. Die volle Mindestsicherung auszuzahlen halte ich für falsch. Der Zugriff auf Transferleistungen sollte für Asylwerber nicht sofort möglich sein, sondern erst dann, wenn der Zuwanderer drei Jahre in Österreich beschäftigt ist."

Im Übrigen wolle er die Beziehungen zu China wieder aufleben lassen:
"Die Beziehungen dorthin sind abgekühlt, weil wir den Dalai Lama als Staatsoberhaupt empfangen haben. Das würde ich als Präsident natürlich gerne wahrnehmen. China ist ein Land, wo wirtschaftlich noch sehr viel möglich ist."

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