- 31.08.2016, 11:33:56
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Schramböck/Rupprechter: „Internet als Motor für Wirtschaft und Lebensqualität im ländlichen Raum“
Alpbach (OTS) - Im ländlichen Raum ist die digitale Infrastruktur ein
zentraler Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung genauso wie für
die Lebensqualität der Bevölkerung.
"Das Internet ist der Motor für den ländlichen Raum. Es überwindet
räumliche Distanzen und ermöglicht Innovation, steigert die
Wirtschaftskraft, sichert Arbeitsplätze und eröffnet neue
Bildungschancen. Alle Menschen am Land brauchen Zugang zum Internet
und sollen es kompetent nützen können", betonten A1-CEO Margarete
Schramböck und Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter
bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Alpbach.
Für Rupprechter ist der Breitbandausbau dringend notwendig, um die
Attraktivität der ländlichen Regionen zu steigern und Abwanderung zu
verhindern. "Wir müssen die digitale Kluft schließen. Deshalb soll
der Großteil der Breitbandmilliarde in den ländlichen Raum fließen.
Das ist bestens investiertes Geld", so der Minister.
Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur wird auch über das Programm
Ländliche Entwicklung des BMLFUW unterstützt. Bis 2020 stehen dafür
53 Millionen Euro zur Verfügung.
In der Landwirtschaft werden Digitalisierung und Vernetzung immer
wichtiger und sind das Fundament für Innovation.
Farmmanagementsysteme sorgen für einen nachhaltigen Ressourceneinsatz
- von der Analyse der Bodenbeschaffenheit für Düngung und
Pflanzenschutz, über die Maschinensteuerung bis zur optimalen
Fütterung. In der Direktvermarktung gibt es webbasierte
Bestellsysteme wie den virtuellen Hofladen. Beim Urlaub am Bauernhof
sind die Online-Buchungsumsätze allein von 2014 auf 2015 um 41
Prozent gestiegen, dazu kommen Online-Werbung und Bewertungssysteme
sowie der WLAN-Zugang für Gäste. Auch die digitale Förderabwicklung
wird laufend ausgebaut. Die entsprechende Aus- und Weiterbildung
erfolgt ebenfalls zunehmend über Online-Kurse. Seit 2015 haben rund
4000 Personen an Online-Schulungen des Ländlichen
Fortbildungsinstituts LFI teilgenommen.
Netze & Menschen werden fit für Digitalisierung
Voraussetzung, um all diese Möglichkeiten nutzen zu können, ist der
kompetente Umgang mit dem Internet. „Wir machen nicht nur die Netze,
sondern auch die Menschen fit für die Digitalisierung“, bringt
Margarete Schramböck, A1 CEO, das umfangreiche Maßnahmen-Paket auf
den Punkt. A1 investiert massiv in den Breitbandausbau, denn
Telekommunikation ist das Rückgrat der Digitalisierung. Wie eine
aktuelle WIFO-Studie ebenfalls bestätigt, hilft der regionale
Breitbandausbau mit, den ländlichen Raum als attraktiven Lebens- und
Arbeitsstandort zu erhalten. Konkret geht es dabei um die heimischen
Betriebe, ihre Standortsicherung und ihre Vernetzung mit der Welt.
Die Bevölkerung profitiert von neuen Chancen bei Bildung und
Forschung“, so Schramböck.
Mit der Schulungs-Initiative „A1 Internet für alle“ unterstützt der
führende Kommunikationsanbieter vor allem auch die Menschen im
ländlichen Raum dabei, das Internet kompetent zu nutzen. A1 bietet
dazu kostenlose Internet-Workshops für Schulklassen, LehrerInnen &
SeniorInnen. MitarbeiterInnen von A1 schulen an drei
Campus-Standorten - Wien, Salzburg und Klagenfurt – und gehen auch
„on Tour“ in ganz Österreich. Insgesamt wurden bereits mehr als 160
Gemeinden besucht.
Seit dem Start der Initiative vor 5 Jahren haben in Summe rund
100.000 TeilnehmerInnen die kostenlosen Workshops besucht. Allein in
Tirol waren es 1.200 Teilnehmer in rund 70 Workshops. Im Herbst
tourt „A1 Internet für Alle“ durch Tirol und macht unter anderem Halt
in Innsbruck und Alpbach.
Fotos unter http://bit.ly/2bBkJUO
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