„Mein Kabul“: ORF-Reporterlegende Fritz Orter präsentiert im „Weltjournal“ „seine Stadt“ – am 31. August um 22.30 Uhr in ORF 2

Danach im „WELTjournal +“: „Verlorenes Paradies – das Kabul der Hippies“

Wien (OTS) - Den Abschluss der „WELTjournal“-Städteporträts bildet am Mittwoch, dem 31. August 2016, um 22.30 Uhr in ORF 2 der langjährige ORF-Reporter Fritz Orter mit seiner ungewöhnlichen Reportage über eine der gefährlichsten Städte der Welt: die afghanische Hauptstadt Kabul. Die Sicherheitslage in Afghanistan ist derzeit höchst prekär, Bombenanschläge und Selbstmordattentate haben wieder zugenommen. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.00 Uhr die Reportage „Verlorenes Paradies – das Kabul der Hippies“.

WELTjournal: ORF-Reporterlegende Fritz Orter präsentiert „Mein Kabul“

Über Jahre hat Fritz Orter aus Kabul über Krieg und Bürgerkrieg, über Aufstieg, Sturz und Wiedererstarken der Taliban berichtet. Für das „WELTjournal“ ist er nach Kabul zurückgekehrt und zeichnet in persönlichen Erzählungen die bewegte Geschichte und Kultur der Vier-Millionen-Einwohner-Stadt am Hindukusch nach: Er trifft den einst mächtigen Taliban-Sprecher wieder, der sich nach Jahren im US-Gefangenenlager Guantanamo heute gemäßigt gibt. Er spricht mit einer Filmregisseurin über die unglaubliche Gewalt bis hin zur Steinigung, der sich Frauen gegenübersehen. Im Nationalen Musik-Institut zeigt Orter, wie eng Musikerziehung in Kabul mit Österreich verbunden ist. Im Atelier eines afghanischen Malers entdeckt er, hinter Tüchern versteckt, Erotik-Bilder, deren Anfertigung in Afghanistan strengstens verboten und höchst riskant ist.

Fritz Orter hat Kabul bereits in den 1960er Jahren bereist, damals in einer der wenigen friedlichen Perioden. Die Stadt am Hindukusch ist für ihn, so Orter bei den Dreharbeiten, jedes Mal wieder eine extreme Herausforderung für Kopf, Herz und Seele.

WELTjournal +: „Verlorenes Paradies – das Kabul der Hippies“

Was heute unvorstellbar scheint – in den 60er und 70er Jahren war Kabul das Mekka der westlichen Hippie-Generation. Zehntausende junge Leute reisten damals auf dem Landweg nach Afghanistan, um dort in den Tag hinein zu leben, frei von Zwängen und Bevormundung, mit jeder Menge Musik und noch mehr Drogen. Im fernen Kabul nahm man die bunten Blumenkinder erstaunlich wohlwollend auf. Das „WELTjournal +“ zeigt das verlorene Paradies der Hippies mit Originalaufnahmen von damals und lässt Globetrotter zu Wort kommen, die in ihren jungen Jahren ihren Traum von Kabul verwirklicht haben.

Die Sendungen sind auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

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