- 28.08.2016, 13:00:01
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Kunsthalle Krems - Eröffnung der Ausstellung "Michael Kienzer, 24 von 274.668 Tagen"
Neuer Künstlerischer Direktor Florian Steininger eröffnet Installation von Michael Kienzer im Klangraum Krems Minoritenkirche

Utl.: Neuer Künstlerischer Direktor Florian Steininger eröffnet
Installation von Michael Kienzer im Klangraum Krems
Minoritenkirche =
Krems (OTS) - Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und
Medien kamen am Freitag, dem 26. August 2016 zur
Ausstellungseröffnung von Michael Kienzer nach Krems und feierten bei
bestem Wetter im Rahmen des anschließenden Sommerfestes einen
kunstsinnigen Abend. Unter dem Titel „24 von 274.668 Tagen“
präsentiert die Kunsthalle Krems für drei Wochen das speziell für
diesen Ort entstandene Ausstellungsprojekt von Michael Kienzer im
Klangraum Krems Minoritenkirche.
Mit der ersten Ausstellung des neuen Künstlerischen Direktors Florian
Steininger geht die, derzeit wegen Renovierungsarbeiten bis 1. Juli
2017 geschlossene, Kunsthalle Krems an ihren Entstehungsort zurück.
Im Minoritenkloster in Stein – dem ursprünglichen Ausstellungsort der
Kunsthalle Krems – bespielt der 1962 in Steyr geborene Bildhauer
Michael Kienzer den gesamten Kirchenraum mit einer Installation.
Kienzer studierte Bildhauerei in der Meisterklasse von Josef
Pillhofer und zählt zu den führenden Vertretern der „Neuen Skulptur“
der 1980er- und 1990er-Jahre. In der Installation „24 von 274.668
Tagen“ tritt Michael Kienzer in direkten Dialog mit dem Raum. Er
setzt der Respekt einflößenden Höhe der gotischen Sakralarchitektur
ein bewusst die Breite betonendes Werk entgegen. Damit reizt Kienzer
die Minoritenkirche aus und behauptet sich gegen die enormen
Dimensionen. Der Kirchenraum selbst erhält durch die Installation
wiederum eine neue Bedeutung und wird für den Betrachter anders
wahrnehmbar. Auch der vom Künstler benannte Ausstellungstitel nimmt
direkten Bezug. Er weist auf die Ursprünge der gotischen
Minoritenkirche im 13. Jahrhundert hin und bezeichnet die seit der
Kirchenweihe (1264) vergangenen Tage.
Nur wenige Stellen der Konstruktion sind verschraubt, meist sind die
Metallrohre und Holzplatten lose gesteckt oder provisorisch fixiert.
Die Installation kann aus keinem Blickwinkel als Ganzes gesehen
werden und bleibt so fragmentarisch. Wie in seinen bisherigen
Arbeiten, in denen Material, Montage, Konstruktion und
Kontextualisierung des Raumes eine zentrale Rolle spielen, setzt
Michael Kienzer auch im Klangraum Krems Minoritenkirche den Fokus auf
Dynamik und Spannung auf der Kippe zur Dekonstruktion.
Landesrätin Barbara Schwarz zeigte sich in ihrer Eröffnungsrede
begeistert über die Bespielung des einzigartigen Ausstellungsraumes
und zog Parallelen zur Kulturpolitik des Landes Niederösterreich: „So
wie sich die Skulptur Michael Kienzers je nach Blickwinkel verändert,
bedeutet auch Kulturpolitik weiterzugehen und das Zeitgenössische mit
dem Historischen zu verbinden.“
Kunsthallen-Direktor Florian Steininger sprach als Kurator der
Ausstellung über die räumliche Vermessung, die Michael Kienzer mit
seiner Installation vornimmt: „Was hier gelingt, ist die Balance
zwischen Intervention der Kunst und vorhandener Architektur.“
Neben Michael Kienzer waren die Künstlerinnen und Künstler Franz
Graf, Leo Zogmayer, Siggi Hofer, Marianne Maderna, Werner Reiterer,
Anneliese Schrenk und Tobias Pils sowie Walter Vopava, Ingo
Nussbaumer, Gerhard Kaiser und Thomas Reinhold unter den Gästen.
Stella Rollig, Direktorin des Lentos Kunstmuseum Linz und Christiane
Krejs, Künstlerische Leiterin des Kunstraum Niederösterreich wurden
ebenso gesehen wie Bettina Leidl, Direktorin des Kunsthaus Wien,
Gottfried Gusenbauer, Künstlerischer Direktor des Karikaturmuseum
Krems, Christian Bauer, Künstlerischer Direktor der im Bau
befindlichen Landesgalerie Niederösterreich und Elisabeth Voggeneder,
Kuratorin des Forum Frohner.
Die Galeristen Klaus und Elisabeth Thoman, Viktor Bucher, Eva Bechter
und Robert Kastowsky waren ebenso nach Krems gekommen.
Auch der Geschäftsführer der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft
Paul Gessl, Hubert Mierka vom Mierka Donauhafen, Joachim Rössl, der
Präsident der Adolf Frohner Privatstiftung, Erich Grabner, Präsident
der Freunde der Kunstmeile Krems und Gottfried Paulus,
Geschäftsführer der Kunstmeile Krems genossen das Sommerfest.
Ausstellungsdauer: 27. August – 18. September 2016, geöffnet Di–So,
11-17 Uhr
Wiedereröffnung Kunsthalle Krems: 1. Juli 2017, "Abstract Painting
Now!"
Presseunterlagen und nähere Informationen zur Ausstellung:
www.kunsthalle.at
Download Pressebilder unter
https://celum.noeku.at/pindownload/login.do?pin=9DDE7
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/8097
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