- 26.08.2016, 12:54:09
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„Orientierung“ über „Mutter Teresa“ vor deren Heiligsprechung
Am 28. August um 12.30 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 28. August um 12.30 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Christoph Riedl-Daser präsentiert den vierten Teil der
vierteiligen Sommerreihe des Religionsmagazins „Orientierung“ am
Sonntag, dem 28. August 2016, um 12.30 Uhr in ORF 2, in der vor allem
„Beiträge zum Wiedersehen“ gezeigt werden:
Mutter Teresa vor der Heiligsprechung: Wegbegleiter aus Österreich
erinnern sich: Insgesamt fünfmal ist Anjezë Gonxha Bojaxhiu – so der
bürgerliche Namen der Gründerin der „Missionarinnen der
Nächstenliebe“ – besser bekannt als Mutter Teresa, in Österreich
gewesen. Das war in den 1980er Jahren, als Katholiken – von ihrem
Charisma fasziniert – die durch ihre Niederlassungen für Kranke, Arme
und Sterbende in Indien berühmt gewordene Ordensfrau einluden. Mit
dabei war damals der heutige Nationaldirektor von „missio“, der
österreichischen Abteilung der Päpstlichen Missionswerke, Leo
Maasburg. Er war viele Jahre lang Reisebegleiter, Beichtvater und
Übersetzer von Mutter Teresa. Über diese Zeit hat er auch ein Buch
geschrieben. Verehrerin von Mutter Teresa ist auch Katharina
Turnauer, Gründerin der wohltätigen „Katharina Turnauer
Privatstiftung“. Als junge Frau hat sie in den 1980er Jahren Mutter
Teresa bei zwei Besuchen in Österreich betreut. Die „Orientierung“
hat, anlässlich der bevorstehenden Heiligsprechung von Mutter Teresa,
die ORF 2 am Sonntag, dem 4. September, ab 10.00 Uhr live übertragen
wird, mit Leo Maasburg und Katharina Turnauer über ihre Erinnerungen
an die neue Heilige gesprochen.
Bericht: Klaus Ther
Aus für Pastorinnen: „Rechtsruck“ in der Evangelisch-Lutherischen
Kirche Lettlands
Mit einer umstrittenen Entscheidung hat die Synode der
Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands Anfang Juni aufhorchen
lassen: Mit einer Dreiviertelmehrheit haben die rund 300 Pastoren der
Kirche in der Baltenrepublik ihre Kirchenverfassung geändert. Ab
sofort können weibliche Mitglieder der Evangelisch-Lutherischen
Kirche Lettlands nicht mehr Pastorinnen werden. Diese Praxis hatte
zwar der seit bald 23 Jahren amtierende Erzbischof Janis Vanags schon
seit Beginn seiner Amtszeit gepflogen – in dieser Zeit wurde keine
einzige Pastorin ordiniert – doch nun wurden auch die Weichen für die
weitere Zukunft gestellt. Kritiker befürchten, dass dieser
„Rechtsruck“ einen Riss durch die Evangelisch-Lutherische Kirche
Lettlands nach sich ziehen könnte. Tatsächlich hat bereits eine erste
Gemeinde ihren Austritt aus der Großkirche erklärt, um jetzt bald der
Lutherischen Auslandskirche Lettlands beizutreten, die sich – wie der
weitaus größte Teil der lutherischen Kirchen – zur Frauenordination
bekennt.
Bericht: Birgit Johannsmeier
„Religion ist Heimatgefühl“ – Der Alltag einer jungen Imamin
Es ist eine ungewöhnliche Lebensgeschichte, auf die die heute
25-jährige Esma Sacirovic zurückblicken kann: Im Alter von einem Jahr
wurde die muslimische Serbin als Kriegsflüchtling von ihren
Großeltern nach Deutschland gebracht. Erst drei Jahre später konnten
ihre Eltern nachkommen. Aber schon wenig später – sie war gerade
sechs Jahre alt – wurde die Familie zurück nach Serbien abgeschoben.
An einem islamischen Gymnasium in Serbien maturierte Esma Sacirovic –
da war sie schon junge Mutter – und studierte anschließend
Germanistik und Literaturwissenschaften. Im Rahmen einer Studienreise
nach Wien im Jahr 2012 lernte sie schließlich ihren heutigen Ehemann,
den Musiker und Musiktherapeuten Gernot Galib Stanfel, kennen. In
Pressbaum in Niederösterreich ist das muslimische Paar zu Hause und
Esma Sacirovic versucht sich erfolgreich im „Spagat“ als
Religionslehrerin, Imamin, Mutter und Flüchtlingshelferin.
Bericht: Brigitte Wojta
„Grüß Göttin“ in Tirol: Ein Schild sorgt für Aufsehen
Mit einem „Grüß-Göttin-Schild“ wurden Autofahrer an der
Inntalautobahn bei Kufstein in Tirol ab 2008 – rund acht Jahre lang –
willkommen geheißen. Immer wieder haben sich „traditionsverbundene
Kreise“ an der weiblichen Form („Göttin“) gestoßen. Die Diskussionen
über das umstrittene Projekt der Tiroler Künstlerin Ursula Beiler
werden durch eine geplante Übersiedlung – das ist absehbar – nicht
verebben. Auch wenn die Frage nach einer männlichen oder weiblichen
Natur Gottes müßig erscheinen mag: Der Verweis auf ein historisches
Erbe Tirols, das von „heiligen Frauen“ Zeugnis gibt, die nicht zu den
offiziellen katholischen Heiligen zählten, darf nachdenklich machen.
Und katholische Theologinnen betonen: Die Bibel kannte ursprünglich
auch eine weibliche Form der Anrede Gottes.
Bericht: Carola Mair
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
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