"Es bleibt dabei": Neue Initiative für die Hofburgwahl

Aktion mit prominenten Unterstützern warnt vor „Öxit-Zündler“ Norbert Hofer und spricht sich für die Wahl von Alexander Van der Bellen aus

Wien (OTS) - Unter dem Motto „Es bleibt dabei“ präsentierten heute, Freitag, die Initiatoren dieser österreichweit agierenden Gruppierung ihr Vorhaben, mit dem sie sich aktiv in den Bundespräsidentenwahlkampf einbringen werden, im Presseclub CONCORDIA in Wien.

Inhaltlich im Mittelpunkt standen dabei die negativen Folgen einer möglichen Wahl Norbert Hofers, vor allem die Sorge um die Position Österreichs in einem geeinten, friedlichen Europa. „Wir bezweifeln den bloß taktisch motivierten Kurswechsel der FPÖ in Sachen Öxit, weil diese Partei seit über einem Jahrzehnt mit diesem Thema spielt und nach wie vor für eine EU-Austritts-Option ist“, sagte „ES BLEIBT DABEI“-Sprecher Michael Kerbler. Aus der Gruppe der Unterstützer der Initiative „ES BLEIBT DABEI“ begründete Exfinanzminister Dkfm. Ferdinand Lacina (SPÖ) seine Unterstützung für Alexander Van der Bellen mit dessen Kompetenz in Wirtschaftsfragen, aber auch damit, wie der damalige Oppositionspolitiker Van der Bellen fair mit den Kontrahenten umgegangen sei.

In Videostatements äußerten sich Dr. Franz Fischler (aus Alpbach) und ÖVP-Europaabgeordneter Othmar Karas.

Wenn man bedenke, dass von „jedem Euro, der in Österreich verdient wird, 60 Cent aus dem Ausland stammen, dann sieht man wie wichtig die Integration Österreichs in europäische Familie ist. Daher müssen wir mit Europa zusammenarbeiten. Und für mich ist Alexander Van der Bellen der Kandidat, der zuverlässiger und vertrauenswürdige ist“, sagte Fischler.
Othman Karas unterstrich, dass Alexander Van der Bellen, der Sieger der ersten Stichwahl, „zu Recht von sich behaupten kann, der rotweißrote Kandidat zu sein.

Bei der Präsentation von „ES BLEIBT DABEI“ sprachen sich auch Unternehmerinnen und Arbeitnehmer-Vertreterinnen für Van der Bellen aus. Die Trachtenmode-Expertin Gesine „Gexi“ Tostmann betonte, dass es ihr ein Anliegen sei, Begriffe wir Tradition und Heimat aus „brauner Umwölkung zu befreien“.

Maria Baumgartner, eine Startup-Investorin mit Silicon-Valley-Erfahrung, erklärte es zu „unserer Pflicht, der Jugend eine europäische Zukunft zu bieten“. Behauptungen der FPÖ, nun keine EU-Austrittspartei mehr zu sein, empfinde sie persönlich als unglaubwürdig.

Der Karikaturist Gerhard Haderer bekundete, er lasse sich seine Zuversicht und seinen Optimismus nicht nehmen, dass es Alexander Van der Bellen am 2. Oktober erneut schaffen wird.

Laut Mitinitiator Michael Kerbler waren die auslösenden Momente zur Gründung der Initiative die Aufhebung des zweiten Wahlgangs durch den Verfassungsgerichtshof sowie das Ergebnis des Brexit-Votums in Großbritannien. Neben der Warnung vor den Öxit-Folgen spricht sich die Initiative nachdrücklich für Anliegen wie die Erhaltung des sozialen Friedens sowie die Wahrung des Ansehens Österreichs in Europa und der Welt aus.

Prominente Erstunterstützer/innen der Initiative sind u. a. Salzburgs ehemalige ÖVP-Landesrätin a. d. Doraja Eberle, Obfrau der Hilfsorganisation „Bauern helfen Bauern“; Dkfm. Hannes Androsch; der Schriftsteller Michael Köhlmaier, der Unternehmer Heinrich Staudinger (GEA); Gexi Tostmann, Unternehmerin; die Komponistin Olga Neuwirth; der Multipercussionist Martin Grubinger; Cecily Corti, Obfrau „Vinzi-Rast“, Vinzenzgemeinschaft St. Stephan; der Vorarlberger Unternehmer Dr. Josef Rupp; der Karikaturist Gerhard Haderer, der ÖVP-Europaratsabgeordnete Othmar Karas, Sabine Schachner, Personalvertreterin am AKH Linz, Dkfm. Ferdinand Lacina, Startup-Investorin Maria Baumgartner, Dr. Franz Fischler, der Diplomat Dr. Wolfgang Petritsch und viele andere.

Weiterführende Aktivitäten und Unterstützerinnen werden in den verbleiben Wochen bis zur Wahl vorgestellt.

Zentrales Anliegen der Initiative ist, zentralen Fragen im Rahmen der Bundespräsidentschaftswahlen wie der Europafrage „das ihnen zustehende Gewicht zu verleihen“, so Kampagnenleiter Michael Kerbler. Geplant sind dazu Aktivitäten in den Bundesländern und im Netz, v. a. in den sozialen Medien. Die Website www.esbleibtdabei.at ging heute online, auch auf Facebook und Twitter ist die Kampagne vertreten.

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