Korosec zu VKI-Preisvergleichen: Mit ganzer Kraft für ein leistbares Leben im Alter!

Kundenrabatte nutzen. Gebühren-Stopp durch Abschaffung der Valorisierungsregeln. Verhandlungen zur Teuerungsabgeltung für Pensionen per 1.1.2017.

Wien (OTS) - 25. August 2016 – „Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat heute einen aktuellen Preisvergleich in Österreichs Supermärkten veröffentlicht. Kurz zusammengefasst: Aufmerksame Preisvergleiche können viel Geld sparen! Noch gar nicht berücksichtigt sind darin Kundenrabatte, die zum Beispiel über die heute schon weit verbreiteten Kundenkarten genutzt werden können. Wir vom Seniorenbund kämpfen mit ganzer Kraft für ein leistbares Leben im Alter und veröffentlichen dazu unseren aktuellen Forderungskatalog“, erklärt LAbg. Ingrid Korosec, Bundesvorsitzende des Österreichischen Seniorenbundes.

Seniorinnen und Senioren gebeten, Rabattaktionen zu nutzen!

+ An die Seniorinnen und Senioren: Nutzen Sie Kunden- und Rabattkarten! Vergleichen Sie Preise – nehmen Sie sich dafür Zeit!

Supermärkte gebeten, Regale anders zu schlichten. Senioren-Wiederstand gegen stündlich änderbare Preise.

+ An die Supermärkte: Legen Sie die günstigsten Artikel nicht immer in die untersten Reihen! Gerade für hochbetagte Seniorinnen und Senioren kann es schwierig sein, diese zu erreichen. Kundenservice anno 2016 heißt nämlich auch: Diese schon große und stetig wachsende Kundengruppe ausdrücklich bei seinen Überlegungen zu berücksichtigen. Und: Denken Sie gar nicht daran, in Zukunft stündlich wechselnde Preise per digitalen Preisschildern einzuführen! Was in Deutschland schon im Testversuch ist wird hier in Österreich von uns mit ganzer Kraft blockiert werden! Das werden wir nicht durchgehen lassen!

Seniorenbund fordert Verbot von „Valorisierungsregeln“ bei Gebühren und Dienstleistungen

+ An Länder, Gemeinden, ORF, Banken, Versicherungen und andere „Freunde“ von Valorisierungsregeln: Es ist in den letzten Jahren bei Gebühren, Abgaben und Dienstleistungen eine Unsitte eingerissen:
Sowohl in Landesgesetzen als auch in anderen gesetzlichen Regelungen und so manchen „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ finden sich heute Valorisierungsregeln. Diese legen fest: Steigt die allgemeine von der Statistik Austria errechnete Teuerung (VPI) über einen bestimmten Wert, so werden auch Preise für Kanal, Abwasser, Müllabfuhr – wie aktuell in Wien – oder Preise für ORF-Gebühren, Bankdienstleistungen oder Versicherungstarife erhöht. Zur Veranschaulichung: Nur weil Obst wie zuletzt um 3,9 Prozent teuerer wurde – was sich auf den VPI stärker auswirkt, als zum Beispiel die Preise vergünstigter Flachbildfernseher – soll auch die Müllabfuhr teurer werden? Das steht in keinem kaufmännischen Zusammenhang. Das ist reine Bürger-Abzocke und daher einzustellen. Das heißt: Der Österreichische Seniorenbund verlangt ein Verbot dieser Valorisierungsregeln in allen Gebührenregelungen aber auch in Vertragsbedingungen zu Dienstleistungen.

Voller Seniorenbund-Einsatz in anstehenden Verhandlungen mit Bundesregierung

Korosec betont abschließend zur Aufgabe für den Seniorenbund in den kommenden Wochen: „Unser dringendster Auftrag sind freilich die anstehenden Verhandlungen mit der Bundesregierung. Die Termine sind vereinbart. Die Fakten, Zahlen und Argumente zurechtgelegt. Das Ziel ist klar: 0,8 Prozent Teuerungsabgeltung am 1.1.2017 können nur der Ausgangspunkt der Verhandlungen sein. Beim Zieleinlauf muss mehr drin sein!“

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