- 24.08.2016, 11:39:42
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„Eco“ über „Ein-Euro-Jobs“ für Flüchtlinge und was sie wirklich bringen
Am 25. August um 22.25 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 25. August um 22.25 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin
am Donnerstag, dem 25. August 2016, um 22.25 Uhr in ORF 2 mit
folgenden Beiträgen:
Arbeit für Flüchtlinge: Was „Ein-Euro-Jobs“ wirklich bringen
25.200 Flüchtlinge mit Asylstatus sind zurzeit in Österreich
arbeitslos gemeldet oder befinden sich in einer Schulung. Nun fordert
Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz, dass auch sie
verpflichtend „Ein-Euro-Jobs“ annehmen sollen. Damit sind
gemeinnützige Tätigkeiten wie Straßenkehren, Gartenarbeit oder
Vereinsarbeit gemeint. Wie sinnvoll sind diese Ein-Euro-Jobs? Und
können sie längerfristig zur raschen Integration von Flüchtlingen in
den Arbeitsmarkt führen? Arbeitsmarktexperten rechnen damit, dass
nach einem Jahr zehn Prozent der Flüchtlinge einen Arbeitsplatz
haben, nach fünf Jahren 50 Prozent. In Österreich funktioniert die
Integration von arbeitslosen Flüchtlingen am besten in Vorarlberg.
Das Bundesland ist ein Vorreiter, Jobs für Flüchtlinge zu schaffen.
„Eco“ stellt die Vorteile eines „zweiten“, geförderten Arbeitsmarktes
für Flüchtlinge den befürchteten Nachteilen für den regulären
Arbeitsmarkt gegenüber. Ein Bericht von Hans Hrabal, Johannes
Ruprecht und Melanie Kritzer.
Neuer Unternehmensgeist: Alte Geschäfte neu belebt
Verklebte Schaufenster, verblichene Firmenschilder, ungenützte
Flächen – leerstehende Geschäftslokale sind ein Schandfleck im
Stadtbild. Allein in Wien soll es laut Wirtschaftskammer Wien
zwischen 500 und 800 leerstehende Geschäftslokale geben. Die im Mai
gegründete Leerstandsagentur „Kreative Räume“ soll in Wien für
frischen Unternehmergeist sorgen: Ein kleines Start-up, ein
Gemeinschaftsraum für junge Menschen, oder ein temporärer
Pop-up-Store, all das soll Kunden anlocken und leerstehende Flächen
wiederbeleben. Auch verwaisten Geschäften soll neues Leben
eingehaucht werden. So wurde zum Beispiel ein Hotel errichtet, dessen
Zimmer in ehemaligen Geschäftslokalen quer über die Stadt verteilt
sind. Ein Bericht von Robert Styblo.
Radeln unter Strom: Elektro-Fahrräder auf der Überholspur
Während die Verkaufszahlen fast aller Fahrräder stagnieren oder
zurückgehen, bleibt ein spezielles Rad auf Erfolgskurs: das
Elektro-Fahrrad. Die E-Bikes entwickeln sich zum Verkaufshit. Rund
80.000 E-Bikes wurden voriges Jahr verkauft, das sind um rund 50
Prozent mehr als noch im Jahr davor. Jedes fünfte verkaufte Rad in
Österreich ist bereits ein E-Bike. Dies freut die Händler, denn die
Elektro-Fahrräder sind rund 1.000 Euro teurer als normale Räder. Der
stolze Preis ist aber kein Hindernis für die Österreicher: EU-weit
wurden nur in Belgien und den Niederlanden mehr Elektro-Fahrräder
verkauft. Einen Schönheitsfehler hat der Elektro-Fahrrad-Boom
dennoch: Im ÖAMTC-Test wurde nur jedes zweite mit „gut“ bewertet,
Billiganbieter weisen erhebliche Mängel auf. Ein Bericht von Emanuel
Liedl.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
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