„Eco“ über „Ein-Euro-Jobs“ für Flüchtlinge und was sie wirklich bringen

Am 25. August um 22.25 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin am Donnerstag, dem 25. August 2016, um 22.25 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Arbeit für Flüchtlinge: Was „Ein-Euro-Jobs“ wirklich bringen

25.200 Flüchtlinge mit Asylstatus sind zurzeit in Österreich arbeitslos gemeldet oder befinden sich in einer Schulung. Nun fordert Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz, dass auch sie verpflichtend „Ein-Euro-Jobs“ annehmen sollen. Damit sind gemeinnützige Tätigkeiten wie Straßenkehren, Gartenarbeit oder Vereinsarbeit gemeint. Wie sinnvoll sind diese Ein-Euro-Jobs? Und können sie längerfristig zur raschen Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt führen? Arbeitsmarktexperten rechnen damit, dass nach einem Jahr zehn Prozent der Flüchtlinge einen Arbeitsplatz haben, nach fünf Jahren 50 Prozent. In Österreich funktioniert die Integration von arbeitslosen Flüchtlingen am besten in Vorarlberg. Das Bundesland ist ein Vorreiter, Jobs für Flüchtlinge zu schaffen. „Eco“ stellt die Vorteile eines „zweiten“, geförderten Arbeitsmarktes für Flüchtlinge den befürchteten Nachteilen für den regulären Arbeitsmarkt gegenüber. Ein Bericht von Hans Hrabal, Johannes Ruprecht und Melanie Kritzer.

Neuer Unternehmensgeist: Alte Geschäfte neu belebt

Verklebte Schaufenster, verblichene Firmenschilder, ungenützte Flächen – leerstehende Geschäftslokale sind ein Schandfleck im Stadtbild. Allein in Wien soll es laut Wirtschaftskammer Wien zwischen 500 und 800 leerstehende Geschäftslokale geben. Die im Mai gegründete Leerstandsagentur „Kreative Räume“ soll in Wien für frischen Unternehmergeist sorgen: Ein kleines Start-up, ein Gemeinschaftsraum für junge Menschen, oder ein temporärer Pop-up-Store, all das soll Kunden anlocken und leerstehende Flächen wiederbeleben. Auch verwaisten Geschäften soll neues Leben eingehaucht werden. So wurde zum Beispiel ein Hotel errichtet, dessen Zimmer in ehemaligen Geschäftslokalen quer über die Stadt verteilt sind. Ein Bericht von Robert Styblo.

Radeln unter Strom: Elektro-Fahrräder auf der Überholspur

Während die Verkaufszahlen fast aller Fahrräder stagnieren oder zurückgehen, bleibt ein spezielles Rad auf Erfolgskurs: das Elektro-Fahrrad. Die E-Bikes entwickeln sich zum Verkaufshit. Rund 80.000 E-Bikes wurden voriges Jahr verkauft, das sind um rund 50 Prozent mehr als noch im Jahr davor. Jedes fünfte verkaufte Rad in Österreich ist bereits ein E-Bike. Dies freut die Händler, denn die Elektro-Fahrräder sind rund 1.000 Euro teurer als normale Räder. Der stolze Preis ist aber kein Hindernis für die Österreicher: EU-weit wurden nur in Belgien und den Niederlanden mehr Elektro-Fahrräder verkauft. Einen Schönheitsfehler hat der Elektro-Fahrrad-Boom dennoch: Im ÖAMTC-Test wurde nur jedes zweite mit „gut“ bewertet, Billiganbieter weisen erhebliche Mängel auf. Ein Bericht von Emanuel Liedl.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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