Neue Forderungen der MA10 an Alt Wien

Solidarhaftung aller Familienmitglieder soll Einigung bringen

Wien (OTS) - Am Freitag (19.8.) wurde dem Kindergartenbetreiber Richard Wenzel via Anwälte die neue Forderung der MA10 schriftlich übermittelt: Solidarhaftung aller Familienmitglieder. Das aktuelle bereits rechtsverbindliche Angebot Wenzels über EUR 9 Mio, besichert durch Eigentum und Liegenschaften und einer monatlichen Rückzahlung von EUR 80.000,- je Monat, reicht der Gemeinde nicht, um den kolportierten Schaden von EUR 6,65 Mio wieder gut zu machen. Während Stadträtin Sandra Frauenberger via Medien das Nichtzustandekommen der Einigung mitteilte wurden dem Alt Wien Betreiber die neuen Forderungen zugestellt. Richard Wenzel dazu: "Ich weise die Vorwürfe des Hinhaltens nun entschieden zurück. Seit Monaten sind Verzögerungen und Informationsfehler Methode. Aber meine Familie und ich stehen hinter dem Kindergarten, unserem Lebenswerk und allen Mitarbeiterinnen, Eltern und Kindern, denn alle sind bereit sich für die Rettung einzusetzen. Die geforderte Solidarhaftung soll meine Sippe, also die vier Kinder, meine an einer schweren Krankheit leidenden Frau, sogar meine 96jährige demente Schwiegermutter und die Greissel GmbH einschließen. Grundsätzlich kann ich die gewünschte Sicherheit nachvollziehen, dennoch geht diese Forderung über den genannten Schaden weit hinaus und ist nicht erforderlich, denn es liegt ein vernünftiger und wirtschaftlich tragfähiger Finanzierungplan vor." Der rechtsfreundliche Vertreter der MA10, Dr. Jarolim wurde jedenfalls umgehend per E-Mail darüber informiert, dass die Familie bereit ist, einem Vergleich zuzustimmen.

Die Rückführung der Schuld ist bei geordnetem Fortbestand des Kindergartens gewährleistet. Somit werden alle Interessen gewahrt, jene der Stadt Wien, die der Arbeitnehmerinnen sowie der Eltern und allen voran der Kinder. Der Ordnung halber sei erwähnt, dass die Bedienung des Kredites nicht aus Fördermitteln zu erfolgen hat.

Auch die Bemühungen um einen Bankkredit für die Rückzahlung der kolportierten 6,65 Millionen waren durchaus erfolgreich. Die Gewährung des Kredites scheiterte jeweils an der rechtsüblichen Einschränkung, dass ein seriöser Kredit nur aus dem operativen Geschäft zurückbezahlt werden könne. "Die ständigen Ankündigungen des endgültigen Aus durch die MA10 sowie der Aufruf an die Eltern zu kündigen, machen es der Bank unmöglich eine Garantie abzugeben. Die Stadträtin Frauenberger weiß das auch", so Wenzel und setzt nach:
"Auf die Bankgarantie zu beharren während man sie torpediert ist Taktik, lediglich das Motiv für die Zerstörung des Alt Wien Kindergartens bleibt noch unklar." Dazu kommt, dass es dem neuen Vorstand bis heute nicht möglich war, bei Frau Mag. Cochlar einen Gesprächstermin zu erhalten. Das Schicksal des Kindergartens wird bewusst im Unklaren gelassen und Eltern und Mitarbeiter verunsichert. "Wir hoffen weiterhin auf Einigung und vor allem auf schnelle Bearbeitung, damit der Kindergarten nach all dem Nervengezerre für alle Beteiligten seinen Betrieb endlich wieder ungestört fortsetzen kann. Mein Lebenswerk ist 50 Jahre alt, auf Elementarpädagogik und Kinderlachen aufgebaut und nicht auf den Existenzängsten von Mitarbeiterinnen und Eltern. So soll es mit dem neuen Vorstand und einer seriösen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wien auch weitergehen", schließt Richard Wenzel, dem es im Laufe der Angelegenheit nicht ein einziges Mal vergönnt war, mit der Leiterin der MA 10, Frau Mag. Cochlar und der zuständigen Stadträtin, Frau Frauenberger direkt zu kommunizieren.

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Richard Wenzel
Privatkindergarten "Alt-Wien"
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