Wirtschaft für Integration: Integration von Flüchtlingen durch Arbeit und Bildung

Kraft-Kinz und Rahimi:Tagesstruktur und Arbeitsmöglichkeit schaffen

Wien (OTS) - „Bundesminister Sebastian Kurz hat Recht, wenn er Arbeit als wesentliches Integrationselement definiert!“, reagieren Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi, die Obleute des Vereins Wirtschaft für Integration, auf die jüngsten Vorschläge des Integrationsministers in Richtung sogenannter „Ein-Euro-Jobs“.

„Nützen wir den Vorschlag und die weiteren Diskussionsbeiträge – etwa von Wifo Chef Karl Aiginger, dem OECD Experten Thomas Liebig oder AMS Vorstand Johannes Kopf – zu einer Weiterentwicklung der Idee. Die Verbindung von Arbeit und (Aus-)Bildung ist dabei wesentlich, ebenso die Differenzierung bei den Qualifikationen“, so Kraft-Kinz und Rahimi.

Und sie erinnern an die von den Sozialpartnern im April der Regierung übergebenen Vorschläge für einen Masterplan zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen. Die dort definierten Punkte waren u.a. frühzeitige Erhebung von Qualifikationen, Deutschkurse, Zugang zu Lehrberufen und Bildung.

„Schaffen wir Möglichkeiten, dass Asylwerbende und Asylberechtigte durch Deutschkurse, gemeinnützige Arbeit und so strukturierten Tagesablauf in der Österreichischen Gesellschaft wirklich ankommen können. Sie leisten damit auch einen Beitrag, dass Österreich noch leistungsfähiger wird – hier geht es um Wertschöpfung durch gegenseitige Wertschätzung“, ermutigen Kraft-Kinz und Rahimi. „Das macht uns alle stärker!“

Vermitteln, dass vom Einzelnen Leistung erwartet wird

„Wir müssen vermitteln, dass in unserer Gesellschaft Bildung und Arbeit wesentlich sind und hier vom Einzelnen auch Leistung erwartet wird. Dafür sind aber auch entsprechende Möglichkeiten und Strukturen zu schaffen, die Flüchtlingen dies ermöglichen“, stellen die Obleute von „Wirtschaft für Integration“ fest.

„Beschäftigung gibt Menschen Struktur im Alltag und ermöglicht dadurch Integration. Die Idee der gemeinnützigen Arbeit als Leistung für die Aufnahmegesellschaft, muss als selbstverständlicher Schritt zur Integration gestaltet werden. Sie darf aber nicht zum Ausdruck eines Generalverdachtes werden, dass Flüchtlinge arbeitsunwillig sind. Unsere Erfahrung ist, dass bei Flüchtlingen der Wunsch nach Arbeit sehr stark ist“, verweisen Kraft-Kinz und Rahimi auf Erfahrungen von „Wirtschaft für Integration“.

Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien ist Gründungs- und Hauptsponsor des Vereins Wirtschaft für Integration.

Die Industriellenvereinigung, die Wirtschaftskammer Wien, die Österreichischen Lotterien, die Kapsch AG und Hink Pasteten unterstützen als Partner von Wirtschaft für Integration bei einem Sprachförderungs- und Mentoringprogramm für Flüchtlinge. www.vwfi.at

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