- 22.08.2016, 07:57:36
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Wirtschaft für Integration: Integration von Flüchtlingen durch Arbeit und Bildung
Kraft-Kinz und Rahimi:Tagesstruktur und Arbeitsmöglichkeit schaffen
Utl.: Kraft-Kinz und Rahimi:Tagesstruktur und Arbeitsmöglichkeit
schaffen =
Wien (OTS) - „Bundesminister Sebastian Kurz hat Recht, wenn er
Arbeit als wesentliches Integrationselement definiert!“, reagieren
Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi, die Obleute des Vereins Wirtschaft
für Integration, auf die jüngsten Vorschläge des
Integrationsministers in Richtung sogenannter „Ein-Euro-Jobs“.
„Nützen wir den Vorschlag und die weiteren Diskussionsbeiträge –
etwa von Wifo Chef Karl Aiginger, dem OECD Experten Thomas Liebig
oder AMS Vorstand Johannes Kopf – zu einer Weiterentwicklung der
Idee. Die Verbindung von Arbeit und (Aus-)Bildung ist dabei
wesentlich, ebenso die Differenzierung bei den Qualifikationen“, so
Kraft-Kinz und Rahimi.
Und sie erinnern an die von den Sozialpartnern im April der
Regierung übergebenen Vorschläge für einen Masterplan zur
Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen. Die dort definierten Punkte
waren u.a. frühzeitige Erhebung von Qualifikationen, Deutschkurse,
Zugang zu Lehrberufen und Bildung.
„Schaffen wir Möglichkeiten, dass Asylwerbende und Asylberechtigte
durch Deutschkurse, gemeinnützige Arbeit und so strukturierten
Tagesablauf in der Österreichischen Gesellschaft wirklich ankommen
können. Sie leisten damit auch einen Beitrag, dass Österreich noch
leistungsfähiger wird – hier geht es um Wertschöpfung durch
gegenseitige Wertschätzung“, ermutigen Kraft-Kinz und Rahimi. „Das
macht uns alle stärker!“
Vermitteln, dass vom Einzelnen Leistung erwartet wird
„Wir müssen vermitteln, dass in unserer Gesellschaft Bildung und
Arbeit wesentlich sind und hier vom Einzelnen auch Leistung erwartet
wird. Dafür sind aber auch entsprechende Möglichkeiten und Strukturen
zu schaffen, die Flüchtlingen dies ermöglichen“, stellen die Obleute
von „Wirtschaft für Integration“ fest.
„Beschäftigung gibt Menschen Struktur im Alltag und ermöglicht
dadurch Integration. Die Idee der gemeinnützigen Arbeit als Leistung
für die Aufnahmegesellschaft, muss als selbstverständlicher Schritt
zur Integration gestaltet werden. Sie darf aber nicht zum Ausdruck
eines Generalverdachtes werden, dass Flüchtlinge arbeitsunwillig
sind. Unsere Erfahrung ist, dass bei Flüchtlingen der Wunsch nach
Arbeit sehr stark ist“, verweisen Kraft-Kinz und Rahimi auf
Erfahrungen von „Wirtschaft für Integration“.
Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien ist Gründungs- und Hauptsponsor
des Vereins Wirtschaft für Integration.
Die Industriellenvereinigung, die Wirtschaftskammer Wien, die
Österreichischen Lotterien, die Kapsch AG und Hink Pasteten
unterstützen als Partner von Wirtschaft für Integration bei einem
Sprachförderungs- und Mentoringprogramm für Flüchtlinge.
www.vwfi.at
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