Es lebe die Ungleichheit…

Nivellierung führt erst recht zur Diskriminierung. Integration hingegen, erfordert Differenzierung...

Wien (OTS) - Wir sollten lieber differenzieren, statt zu diskriminieren; lieber integrieren, statt zu nivellieren. Nichts schadet der westlichen Welt mehr, als ein letztlich weltfremder Glaube an die „Gleichheit“: dass alle Menschen gleich seien, ist im Grunde das schlimmste Vorurteil von allen. Keine zwei Menschen waren jemals wirklich gleich. Man sollte vielleicht lieber von Ähnlichkeit sprechen: alle Menschen sind einander mehr oder weniger ähnlich! Also: ÄHNLICHES ÄHNLICH BEHANDELN.

Zur Zeit der Frz. Revolution wurde Gleiches ungleich behandelt – mittlerweile ist es jedoch leider genau umgekehrt: man versucht krampfhaft, Ungleiches gleich zu machen. Doch dies funktioniert erstens meist gar nicht; und es überhaupt zu versuchen, steht außerdem niemandem wirklich zu.

Doch unsere „Nivellierungs- und Umverteilungsindustrie“ scheint leider längst darauf angewiesen zu sein, immer neue „Märkte“ zu erobern: Wo gibt es noch einen Unterschied, den man anprangern – und dann zur Nivellierung aufrufen könnte?

Und die unsägliche „Political Correctness“, beruht ganz wesentlich auf freiwilliger Unterwerfung unter diese herrschende Gleichheitsideologie... Sie basiert aber (leider) auch oft auf „Wunschdenken“ (Thilo Sarrazin). Doch „schöne Worte sind nicht wahr, wahre Worte sind nicht schön“, heißt es schon bei Laotse.

Gleichheit ist nur eine Vorstellung (oder eben „Ideologie“) – Gerechtigkeit hingegen, viel eher eine Frage des Empfindens - als der Logik, Berechnung, Objektivität. (Und Menschen sind eben Subjekte, keine Objekte.)

Freiheit statt Gleichheit

Die wichtigste Freiheit ist es, selbst entscheiden, urteilen, sich eine Meinung bilden zu können. (Meinungsfreiheit)
Aber auch die Freiheit, sich individuell - oder auch in Gruppen – mit anderen etwas ausmachen zu können (ohne dabei ständig durch Regeln und Verbote behindert zu werden), ist wichtig. (Vertragsfreiheit) Und schließlich braucht es noch die Freiheit, privates Eigentum bilden und erhalten zu können – ohne durch exorbitante Steuern, Bürokratie und schlechte Rahmenbedingungen ständig entmutigt und behindert zu werden.

Schlachten wir die Heilige Gleichheitskuh – statt weiterhin unsere Freiheit auf dem Altar der Political Correctness zu opfern.

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"STIMME DER MITTE" / www.willwaehlen.at

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