• 19.08.2016, 08:55:11
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Gemeinsame Gesundheitsziele: Gesunde Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen 2016 im Fokus

Die Einreichfrist zur Förderung von Projekten aus dem Rahmen-Pharmavertrag startet am 22.8. und endet mit 13.10.2016.

Utl.: Die Einreichfrist zur Förderung von Projekten aus dem
Rahmen-Pharmavertrag startet am 22.8. und endet mit
13.10.2016. =

Wien (OTS) - Gesunde Ernährung, gesundheitswirksame Bewegung und
psychische Gesundheit: Aus dem Rahmen-Pharmavertrag werden im Jahr
2016 Maßnahmen in diesen Themenfeldern mit etwa zwei Mio. Euro
gefördert. Neu ist heuer, dass die Förderwerber für ihre Projekte
einen klaren Bezug zu nationalen Strategien und Zielsetzungen aus den
österreichischen Rahmen-Gesundheitszielen und zur
Gesundheitsförderungsstrategie der Bundeszielsteuerung Gesundheit
aufzeigen müssen.

„Die drei Themenbereiche unseres Förderschwerpunkts 2016 greifen eng
ineinander. Ob gesunde Ernährung, die Förderung von Bewegungsfreude
oder die Stärkung der psychosozialen Gesundheit – sie haben alle eine
langfristige präventive Wirkung bis ins Erwachsenenalter. Nur durch
breite und abgestimmte Konzepte kann es gelingen, nachhaltige
Veränderungen im Sinne der Gesundheit zu erzielen. Rahmenbedingungen
für ein gesundes Aufwachsen zu schaffen ist hierbei unser zentrales
Anliegen“ erklärt dazu Mag. Ulrike Rabmer-Koller, Vorsitzende des
Verbandsvorstands im Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger.

„Drei wissenschaftliche Wirkungsmodelle zu Ernährung, Bewegung und
psychischer Gesundheit dienen den Förderwerbern zur Verortung für
ihre Projekte: ‚Wo finden wir uns mit unserem Projekt wieder, mit
welchem Hebel setzen wir an‘. Mit diesem neuen Ansatz wollen wir die
Vernetzung stärken und gleichzeitig Projekte unterstützen, die auf
nachhaltige Veränderung abzielen und später in den Regelbetrieb
übergehen können“, erläutert Mag. Martin Munte, Präsident der
Pharmig, die Stoßrichtung.

Sowohl bei den Rahmen-Gesundheitszielen als auch bei der
Gesundheitsförderungsstrategie sind Kinder und Jugendliche eine
priorisierte Zielgruppe; dies deckt sich mit der Zielsetzung der
Gemeinsamen Gesundheitsziele. Der Grund für diesen Fokus liegt auf
der Hand: Eigentlich sollten Kinder und Jugendliche aufgrund ihres
geringen Alters die gesündeste Bevölkerungsgruppe darstellen. Dennoch
weisen 42 % der befragten Schülerinnen und Schüler Beschwerden auf,
22 % gelten sogar als mehrfachbelastet. Das wiegt umso schwerer, als
die körperliche und psychische Verfassung der Burschen und Mädchen
Einfluss auf das spätere Leben nimmt. Deshalb widmen sich die
„Gemeinsamen Gesundheitsziele aus dem Rahmen-Pharmavertrag“ seit 2011
speziell der Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen.

„Wir sind überzeugt, dass auch 2016 wieder eine Vielzahl an
spannenden Projekten eingereicht wird, die einen Leuchtturmcharakter
haben und Ideen für eine praktische Umsetzung liefern“, bekräftigt
Dr. Andreas Windischbauer, Präsident der PHAGO.

Seit Gründung der „Gemeinsam Gesundheitsziele“ im Jahr 2011 wurden
bereits 49 Projekte mit insgesamt 6,75 Mio. Euro unterstützt. Mit der
Verlängerung des Rahmen-Pharmavertrages 2018 stehen in den drei
Jahren 2016 bis 2018 insgesamt weitere 6,4 Mio. Euro an Förderungen
für Projekte, die der Kindergesundheit und Prävention gewidmet sind,
zur Verfügung. Die bisherigen Schwerpunkte lagen bei Kindergesundheit
(2012), psychosozialer Gesundheit/Suchtprävention (2013), bei der
Stärkung der Gesundheitskompetenz (2014) und bei gesundheitlicher
Chancengerechtigkeit (2015).

Die Einreichfrist für Förderanträge 2016 startet am 22. August und
endet mit 13. Oktober 2016. Mehr Informationen zur Einreichung unter
www.pharmig.at und www.hauptverband.at.

Über das Gremium Gesundheitsziele: Gemeinsam mit dem Hauptverband der
Sozialversicherungsträger hat die Pharmawirtschaft im Jahr 2011 das
Gremium Gesundheitsziele – Gemeinsame Gesundheitsziele aus dem
Rahmen-Pharmavertrag gegründet. Seither wurden bereits 49 Projekte
mit insgesamt 6,75 Mio. Euro unterstützt. Das Gremium ist paritätisch
besetzt und vergibt in den drei Jahren 2016 bis 2018 insgesamt
weitere 6,4 Mio. Euro für Projekte, die der Kindergesundheit und
Prävention gewidmet sind. Die Mittel dafür stammen aus dem neuen
Rahmen-Pharmavertrag, der die Leistung eines Solidarbeitrages der
Pharmawirtschaft an die Krankenkassen im Ausmaß von bis zu 285 Mio.
Euro bis Ende 2018 vorsieht.

Über den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger:
Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist
das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall-
und Pensionsversicherung Österreichs. Die Sozialversicherung
garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und
Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere
Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,4 Millionen Menschen
anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige).

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 120 Mitglieder (Stand August 2016), die den
Medikamentenmarkt zu fast 100 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 18.000
Beschäftigte (Quelle: Vollerhebung unter den Pharmig –
Mitgliedsunternehmen, Stand Februar 2015).

Über PHAGO: PHAGO ist eine freiwillige Interessenvertretung des
österreichischen Arzneimittelvollgroßhandels und damit die Brücke
zwischen Industrie und Apothekern. PHAGO vertritt konsequent die
Prinzipien des Vollsortiments, der Lieferfähigkeit und der
Lieferbereitschaft. Unter einem vollständigen Sortiment ist die
Lagerhaltung von Arzneimitteln zu verstehen, die dem Apothekenbedarf
entspricht. Damit garantiert der pharmazeutische Großhandel, dass der
nationale Arzneimittelvorrat stets bereitgestellt werden kann und
Arzneimittel vor Ort sind, wenn sie rasch benötigt werden.

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