- 19.08.2016, 06:00:01
- /
- OTS0001 OTW0001
KURIER: Die ersten Millionen-Klagen nach HCB-Skandal
Zwei Forstunternehmer wollen von Republik und Firmen 2,57 Millionen. Euro Schadenersatz. AdvoFin finanziert mehr als 500 Einzelklagen.
Utl.: Zwei Forstunternehmer wollen von Republik und Firmen 2,57
Millionen. Euro Schadenersatz. AdvoFin finanziert mehr als 500
Einzelklagen. =
Wien (OTS/Kurier) - Zwei Jahre nach Platzen der sogenannten
HCB-Affäre im Kärntner Görtschitztal, des größten Umweltskandals der
Republik, rollt eine massive Klagewelle an. Das berichtet der KURIER
in seiner Freitag-Ausgabe. Am Mittwoch hat der Wiener Anwalt Wolfgang
List zwei Klagen für zwei große Kärntner Forstbetriebe bei Gericht in
Wien eingebracht. Sie fordern von der Republik Österreich und den
mutmaßlichen Verursachern, Donau Chemie und Zementwerk Wietersdorfer,
vorerst rund 2,57 Millionen Euro Schadenersatz. Diese bestreiten die
Vorwürfe.
Bezahlt wird die Sammelklage-Aktion vom Wiener Prozessfinanzierer
AdvoFin. Insgesamt wird Anwalt Wolfgang List mehr als 500
Einzel-Klagen einbringen. „Wir klagen die Republik Österreich, weil
sie unserer Ansicht nach für die Untätigkeit und das rechtswidrige
Handeln der Kärntner Behörden und des Landeshauptmannes im
Zusammenhang mit Freisetzung des Umweltgifts HCB verantwortlich
ist“, sagt List.
Laut AdvoFin-Vorstand Franz Kallinger werden in Kürze auch die Klagen
für die betroffenen Biobauern und privaten Anrainer folgen.
Kallinger: „Insgesamt werden wir mehr als 100 Millionen Euro Schaden
einklagen.“
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PKU






