- 11.08.2016, 14:02:02
- /
- OTS0114 OTW0114
Blümel: Stadt Wien muss Kindergartenplätze für alle „Alt-Wien“-Kinder garantieren
Kein Kinder darf am 1. September ohne Kindergartenplatz dastehen – Private Kindergartenbetreiber dürfen durch den Skandal nicht in Mitleidenschaft gezogen werden
Utl.: Kein Kinder darf am 1. September ohne Kindergartenplatz
dastehen – Private Kindergartenbetreiber dürfen durch den
Skandal nicht in Mitleidenschaft gezogen werden =
Wien (OTS) - „Wir fordern von der Stadt Wien eine klare Garantie,
dass am 1. September kein Kinder auf der Straße ohne
Kindergartenplatz dasteht“, erklärte heute der Landesparteiobmann der
ÖVP Wien, Stadtrat Gernot Blümel, angesichts der schleppend
verlaufenden Kindergartenplatzsuche für viele Eltern. „Die Stadt Wien
hat diesen Förderskandal zu verantworten und kann sich daher auch
nicht aus der Verantwortung stehlen“, so Blümel. Sollte es am 1.
September Kinder geben, die noch nicht in andere Kindergärten
vermittelt worden sind, müsse entsprechend Sorge dafür getragen
werden, dass diese Kinder im bestehenden Kindergarten weiter betreut
werden können. „Jahrelang – wenn nicht schon jahrzehntelang – hat die
Stadt Wien bei Alt-Wien weggeschaut. Nun kommt es auf ein Monat mehr
oder weniger auch nicht an. Kein Kind darf am 1. September ohne
Kindergartenplatz dastehen“, so Blümel.
Auch könne es nicht sein, dass durch das Kontrollversagen der Stadt
Wien nun andere private Kindergarten-Betreiber, die seit vielen
Jahren sehr gute und seriöse Arbeit in der Kinderbetreuung leisten,
durch den Skandal in Mitleidenschaft gezogen werden, so Blümel. „Es
wäre höchst ungerecht, wenn diese nun die Schlamperei und Unfähigkeit
der Stadt Wien ausbaden müssen“, so Blümel. Vielmehr gehe es darum,
dass das Fördersystem der Stadt Wien endlich auf professionelle Beine
gestellt werde. „Es kann nicht sein, dass Millionen Euro an
Fördergeldern ins Blaue hinein vergeben werden und jahrelang
unkontrolliert bleiben. Eine Aufstockung der Kontrolleure in der MA
10 ist unumgänglich“, so Blümel. Darüber hinaus müsse auch
schleunigst aufgeklärt werden, wie die Fördergeldverwendung des
Vereines „Alt-Wien“ vor 2009 ausgesehen hat.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR






