• 05.08.2016, 11:12:37
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SPÖ-Industriesprecher Wimmer lehnt geplanten Teilverkauf der Gas Connect Austria in dieser Form ab

Bedenken ernst nehmen und Alternativen prüfen, Industriestandort und Versorgungssicherheit sind wichtiger als Dividendenmaximierung

Utl.: Bedenken ernst nehmen und Alternativen prüfen,
Industriestandort und Versorgungssicherheit sind wichtiger als
Dividendenmaximierung =

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Industriesprecher Rainer Wimmer teilt die
Bedenken der Arbeiterkammer gegen den geplanten Teilverkauf der
OMV-Tochter Gas Connect Austria. Aus seiner Sicht müssen in dieser
Frage die Interessen des heimischen Industriestandortes sowie die
Versorgungssicherheit der österreichischen Haushalte und Unternehmen
absolute Priorität haben. Wimmer betont dazu gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst: „Hier handelt es sich um zentrale Infrastruktur,
also strategisches Eigentum für die Republik. Das muss in
öffentlicher Hand bleiben.“ Er tritt deshalb dafür ein, den
Verkaufsprozess zu stoppen. ****

Für den Fall, dass ein Stopp nicht möglich sein sollte, rät Wimmer zu
der von der AK vorgeschlagenen Alternative: Dass nämlich die ÖBIB bei
der Gas Connect Austria einsteigt und so die standortpolitischen
Interessen Österreichs gewahrt werden. Zudem erwirtschaftet die Gas
Connect Austria kontinuierlich Erträge, ein Einstieg der ÖBIB würde
sich also auch wirtschaftlich rechnen.

An die Adresse der ÖBIB richtet der SPÖ-Industriesprecher die
Aufforderung, eine nachhaltige Dividendenpolitik zu forcieren statt
einer kurzfristigen Erlösmaximierung auf Kosten der Substanz und
langfristigen Perspektiven der jeweiligen Unternehmen und ihrer
Beschäftigten. (Schluss) sc

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