NEOS Wien/Wiederkehr ad Alt Wien: Wenn sich zwei streiten – leiden die Kinder

Christoph Wiederkehr: Krisenmanagement der Stadt Wien hat versagt – Kontrollvorgänge müssen zukünftig transparenter gestaltet und kommuniziert werden

Wien (OTS) - Christoph Wiederkehr, Bildungssprecher von NEOS Wien, zeigt sich äußerst besorgt anlässlich der nun bevorstehenden Schließung der „Alt Wien“-Kindergärten. „Das Ergebnis der bis zuletzt geführten Verhandlungen über den Fortbestand der Kindergärten ist für alle Beteiligten mehr als unbefriedigend. Von beiden Verhandlungsseiten hatten wir uns bis zuletzt erhofft, dass es eine Lösung im Sinne aller Betroffenen geben wird. Dieser Verlust von nahezu 10 Prozent aller Kindergartenplätze in Wien kann aus unserer Sicht nicht so ohne weiteres durch andere Einrichtungen abgefedert werden. Wir fürchten, dass viele Eltern nun gar keinen Kindergartenplatz finden können“, so Wiederkehr.

„Der Förderstopp aufgrund des aufgedeckten Missmanagements ist für uns zwar nachvollziehbar, die Leidtragenden der daraus resultierenden Maßnahmen sind aber die Unschuldigen – nämlich Eltern, Kinder und Angestellte. Das Krisenmanagement seitens der Stadt Wien hat in diesem Fall viel zu spät begonnen. Die Betroffenen hätten rechtzeitig über eine mögliche Schließung informiert werden müssen. Zudem hätte die Stadt Wien parallel zu den Verhandlungen einen Alternativplan für die Betreuung der Kinder erarbeiten können. Taktische Spielchen des Betreibers wie zuletzt hätten so womöglich unterbunden werden können. Es braucht deshalb zukünftig eine zeitgerechte und offene Kommunikation, denn Krisenzustände wie in dieser Causa dürfen nicht mehr passieren“, fordert der Bildungssprecher.

„Die Kontrollvorgänge der Stadt Wien müssen allgemein transparenter gestaltet und kommuniziert werden. Bei den Kindergärten gibt es jährliche Rückforderungszahlen in Millionenhöhe, doch wir können weder die geprüften Vereine bzw. Institutionen, noch die Art und Anzahl der Mängel einsehen. Die elektronische Erfassung fehlt gänzlich – auch das gehört dringend geändert“, so Christoph Wiederkehr abschließend.

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