- 04.08.2016, 13:43:30
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Acht Kleinmuseen der Region Wagram streben Vernetzung an
LR Bohuslav: „Zusammenwirken lokal begrenzter Kulturträger bringt mehr Gäste in die gesamte Region“
Utl.: LR Bohuslav: „Zusammenwirken lokal begrenzter Kulturträger
bringt mehr Gäste in die gesamte Region“ =
St. Pölten (OTS/NLK) - Mit der Erstellung eines kulturtouristischen
Entwicklungs- und Umsetzungskonzeptes widmet sich der Verein
Tourismus und Regionalentwicklung Region Wagram der künftigen
verstärkten Zusammenarbeit kleinerer Museen. Mit dieser Maßnahme
sollen sowohl die einzelnen Ausstellungsstandorte als auch die Region
gestärkt werden. „Das Zusammenwirken lokal begrenzter Kulturträger
bringt mehr Gäste in die gesamte Region und erhöht somit auch die
Wertschöpfung“, bewertet Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Dr.
Petra Bohuslav die geplante Museumsvernetzung in Wagram positiv.
Niederösterreich fördert diese Vernetzung mittels
ecoplus-Regionalförderung unter Einbindung von
EU-Kofinanzierungsmitteln.
Der Verein Tourismus und Regionalentwicklung Region Wagram möchte bis
Jahresende 2017 eine Museumsvernetzung diverser Kleinmuseen in der
Region vorantreiben. Davon versprechen sich die Verantwortlichen eine
höhere Servicequalität, eine verbesserte Besucherorientierung sowie
Synergieeffekte für die einzelnen Standorte. Vorerst will der Verein
als Ergebnis ein Umsetzungs-Handbuch präsentieren, das auch
begleitende touristische Angebote an die Gäste beinhaltet, vor allem
aber die wirtschaftliche Lage der Kleinmuseen nachhaltig absichert.
Zur Erstellung dieses geplanten kulturtouristischen Entwicklungs- und
Umsetzungskonzeptes werden auch externe Fachexperten beigezogen.
„Die Niederösterreichische Tourismusstrategie zielt auf Brauchtum,
Tradition, Regionalität und Kultur ab. Daher passt dieses Projekt
perfekt in unsere Strategie, zumal Museen auch einen wichtigen
Beitrag für den Bildungsauftrag leisten“, erklärt Wirtschafts- und
Tourismus-Landesrätin Bohuslav. „Die regionale Tourismuswirtschaft
lebt zudem von der Anzahl an hochwertigen Ausflugszielen, wozu
gerade auch die Museen als Kulturträger zählen.“
„Wir analysieren derzeit die vorhandenen Einrichtungen, um
entsprechende Schwerpunkte setzen zu können. Dabei geht es um
Kooperationsmöglichkeiten und gemeinsame Aktivitäten ebenso, wie auch
um einen Erfahrungsaustausch, künftige Qualitätskriterien und auch
regelmäßigere Öffnungszeiten. Dadurch möchten wir nicht nur ein
verbessertes Angebot für die Gäste erreichen, sondern diese auch
länger in der Region halten“, berichtet der Obmann des Vereins
Tourismus und Regionalentwicklung Region Wagram und
geschäftsführender Gemeinderat der Gemeinde Kirchberg am Wagram Franz
Aigner.
Neben den Heimatmuseen Grafenwörth und Seebarn werden das
Ziegelmuseum in Grafenwörth, das Heimatmuseum in Fels, das
Alchemistenmuseum in Kirchberg, das Pleyelmuseum in Ruppersthal, das
Weinbaumuseum in Großweikersdorf sowie das Oskar Mann Heimatmuseum in
Absdorf Teil der Vernetzungsstrategie sein. Zudem sollen in weiterer
Folge auch das Schielemuseum, das Römermuseum und das Zuckermuseum in
Tulln berücksichtigt und in den Museumsvernetzungs-Prozess
eingebunden werden.
Die Leader-Region Donau Niederösterreich-Mitte hat gemäß ihrer
lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt.
Das Land Niederösterreich hat diese Förderung aus Mitteln der
ecoplus-Regionalförderung mit Einbindung von
EU-Kofinanzierungsmitteln (Leader) auf Initiative von Landesrätin
Bohuslav beschlossen.
Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Telefon
02742/9005-12322, e-mail [email protected], ecoplus, Mag. Andreas
Csar, Telefon 02742/9000-19616, e-mail [email protected],
http://www.ecoplus.at/.
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