AMS Wien: Bewegung am Arbeitsmarkt – Unternehmen melden mehr Stellen

AMS-Programme zur Höherqualifizierung sind erfolgreich

Wien (OTS) - Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Juli 2016 im Jahresvergleich um 1,4 Prozent auf 120.720 gestiegen. Die Zahl der AMS-Kundinnen und -Kunden in Schulung ist im selben Zeitraum um 12,8 Prozent auf 24.844 gewachsen, die Summe beider Gruppen um 3,2 Prozent.

Die Zahl der unter-25-jährigen Arbeitslosen ist um 3,9 Prozent zurückgegangen, die der über-50-jährigen um 3,2 Prozent gestiegen. Die Wiener Unternehmen haben dem AMS Wien im Lauf des vergangenen Monats 8.301 neue offene Stellen zur Besetzung gemeldet, das sind um 6,6 Prozent mehr als vor einem Jahr.

AMS Wien-Chefin Petra Draxl meint dazu: „Unternehmen melden uns wieder mehr offene Stellen. Das erhöht die Jobchancen vor allem für all jene, die sich um eine gute Ausbildung bemühen – die sinkende Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen ist ein ermutigendes Zeichen.“

Um die Zahl der Lehrabschlüsse in Wien zu fördern, wurde im Frühjahr 2015 das Wiener Anerkennungssystem vom WAFF, dem AMS Wien, der Wirtschaftskammer Wien und dem Stadtschulrat Wien gestartet. Die Ausbildungen zu Bürokaufleuten bei ZIB Training und in Gastgewerbe und Tourismus bei Jugend am Werk, flankiert durch ein neues individuelles Beratungsangebot, haben die ersten TeilnehmerInnen bereits mit dem Lehrabschluss beendet. Gemeinsam mit Andrea Stecher, Geschäftsführerin von ZIB Training, betonte Petra Draxl: „Wir sind stolz, dass 94 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im ZIB Training den Lehrabschluss erfolgreich bestanden haben.“

Ein weiterer Baustein des Wiener Qualifikationsplans 2020, der Wiener Qualifikationspass für Personen mit max. Pflichtschulabschluss, ist erfolgreich in der Erprobungsphase und wird ab November flächendeckend eingesetzt. Er ermöglicht ein perfektes Zusammenspiel der Institutionen, die in Wien für Weiterbildung zuständig sind, und unterstützt Weiterbildungswillige auf ihrem Weg.

Nach wichtigen Branchen betrachtet, ist die Arbeitslosigkeit in der Warenproduktion um 6,1 Prozent zurückgegangen, im Bau um 10,6 Prozent. In Hotellerie und Gastronomie gibt es um 4,9 Prozent mehr Jobsuchende, im Einzelhandel um 6 Prozent.

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