• 29.07.2016, 13:17:11
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ORF III am Wochenende: „zeit.geschichte“-Abend zu Olympia, Rossinis „Tell“ aus Erl und in memoriam Peter Fröhlich

Außerdem: „Kabarett im Turm“ mit Peter & Tekal, Pater Georg Sporschill im Interview, „Erlebnis Bühne“-Porträt zum 75er von Riccardo Muti

Utl.: Außerdem: „Kabarett im Turm“ mit Peter & Tekal, Pater Georg
Sporschill im Interview, „Erlebnis Bühne“-Porträt zum 75er von
Riccardo Muti =

Wien (OTS) - Ein vielfältiges Kultur- und Informationsprogramm bietet
ORF III seinem Publikum u. a. mit einem dreiteiligen
„zeit.geschichte“-Abend zu Olympia am Samstag, dem 30. Juli, und der
ORF-Opernverfilmung von Gioacchino Rossinis „Guglielmo Tell“ von den
der Tiroler Festspielen Erl am Sonntag, dem 31. Juli 2016.

Samstag, 30. Juli: „zeit.geschichte“ mit „Kriegs-Spiele“, „Als
Olympia die Unschuld verlor“ und „Jesse Owens – Ein Läufer gegen
Hitler“, Peter & Tekal in „Kabarett im Turm“

Anlässlich der am 5. August startenden Olympischen Sommerspiele 2016
in Rio (Infos zum ORF-Schwerpunkt unter presse.ORF.at) widmet ORF III
dem Sportevent einen zweiwöchigen „zeit.geschichte“-Schwerpunkt. Als
Auftakt ist in deutschsprachiger Erstausstrahlung „Kriegs-Spiele –
Wenn das Schlachtfeld zum Sportplatz wird“ im Hauptabend (20.15 Uhr)
zu sehen. Während des Ersten Weltkriegs spielten ein paar Kilometer
von der Front entfernt die Soldaten Fußball, liefen um die Wette oder
boxten. Viele davon kamen so das erste Mal mit einer sportlichen
Aktivität in Berührung – bis dahin eine Freizeitbeschäftigung, die
der Elite vorbehalten war. Mit vorher noch nie gezeigtem
Archivmaterial erklärt die Dokumentation, wie der Erste Weltkrieg die
Geschichte des Sports geprägt hat.
Die IV. Olympischen Winterspiele von Garmisch-Partenkirchen waren die
ersten Winterspiele der Superlative und wurden zum internationalen
Propagandaerfolg für die Nationalsozialisten. Die Dokumentation „Als
Olympia die Unschuld verlor“ (21.10 Uhr) erzählt die Geschichte der
Winterspiele neu: ihre politische Vorgeschichte, ihre Bedeutung für
die Etablierung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, ihre
sportliche Geschichte im Zeichen des Hakenkreuzes. Wären die
Winterspiele gescheitert, hätten die internationale Gemeinschaft und
die olympische Familie die Spiele in Garmisch boykottiert, hätte es
auch kein „Fest der Völker“ im Sommer 1936 in Berlin gegeben.
Jesse Owens wurde mit vier Goldmedaillen bei den Olympischen
Sommerspielen 1936 auch in Nazi-Deutschland ein Star. Trotz seiner
Erfolge musste Owens ständig um Anerkennung und schließlich ums
Überleben kämpfen, allein wegen seiner dunklen Hautfarbe. Schließlich
beendete das weltweit bekannte Ausnahmetalent im Alter von 23 seine
Sportkarriere. Die Dokumentation „Jesse Owens – Ein Läufer gegen
Hitler“ (21.55 Uhr) blickt auf ein interessantes Leben zurück, das
geprägt war vom Wettstreit – nicht nur als Sportler, sondern auch als
Mensch.
ORF III präsentiert am kommenden „zeit.geschichte“-Samstag (6. August
2016) die opulente zweiteilige Dokumentation „Olympia von Leni
Riefenstahl“, die in voller Länge in deutschsprachiger
Erstausstrahlung zu sehen ist.

Mit einer neuen Ausgabe der Kleinkunstreihe „Kabarett im Turm: Echt
krank!” (22.45 Uhr) von Peter & Tekal begibt sich ORF III zum
Abschluss in die einzigartige Location des Wiener Ringturms.

Sonntag, 31. Juli: „Tapetenwechsel“ in memoriam Peter Fröhlich, „Das
ganze Interview“ mit Pater Georg Sporschill, „Erlebnis Bühne“ mit
„Die Sehnsucht bleibt. Riccardo Muti – Musik und mehr“ und
„Gioacchino Rossini – Guglielmo Tell“

In memoriam Peter Fröhlich ändert ORF III am Nachmittag sein Programm
und zeigt den Schauspieler im Lustspiel „Tapetenwechsel“ (15.05 Uhr)
von Peter Blackmore aus dem ORF-TV-Theater 1985.

In der ORF-III-Reihe „Das ganze Interview“ (16.45 Uhr) spricht danach
der Jesuitenpater und Sozialseelsorger Georg Sporschill mit
ORF-Religionsjournalist Christoph Riedl-Daser – wenige Tage nach
seinem 70. Geburtstag – über seine Sozialarbeit in Rumänien,
Bulgarien und Moldawien sowie die Vision einer gerechteren
Gesellschaft und eine Spiritualität aus biblischen Wurzeln.

„Wilhelm Tell“ ist Gioacchino Rossinis letztes Bühnenwerk und wurde
1829 als Grand Opera „Guillaume Tell“ in Paris uraufgeführt. Erstmals
bringt der ORF diese Produktion als Opernverfilmung aus dem neuen
Festspielhaus der Tiroler Festspiele Erl 2016. Festivalleiter,
Dirigent und Regisseur Gustav Kuhn hat gemeinsam mit Fernsehregisseur
Felix Breisach ein eigene, kürzere TV-Fassung der Oper erarbeitet,
die Barbara Rett am Sonntag, dem 31. Juli, um 20.15 Uhr als Dakapo
von ORF 2 (Samstag, 30. Juli, 22.15 Uhr) in „Erlebnis Bühne“
präsentiert. Die Sängerinnen und Sänger, darunter Giulio Boschetti in
der Titelrolle sowie Ferdinand von Bothmer (Arnold), Anna Princeva
(Mathilde) und Ádám Horváth (Walther Furst), der von Gustav Kuhn
gegründeten Accademia di Montegral werden vom Orchester der Tiroler
Festspiele Erl begleitet.
Zuvor zeigt das „Erlebnis Bühne“-Künstlerporträt „Die Sehnsucht
bleibt. Riccardo Muti – Musik und mehr“ (19.10 Uhr) den
charismatischen italienischen Dirigenten bei seiner Arbeit an der
Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Festwochen.
Im ORF-Interview aus dem Jahr 2001 gibt Muti, der am 28. Juli seinen
75. Geburtstag feierte, Einblick in sein Leben als einer der
international gefragtesten Musiker.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen,
für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream
und als Video-on-Demand bereit.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF
SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen
zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden
sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090
010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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