"trend" zur ORF-Wahl: Wrabetz’ „Innovation Lab“ konkurriert mit Grasls „Futurelab.261“

ORF-General hält „nichts davon, Innovation in einem einzelnen Bereich zu bündeln“. Er will in fünf Jahren 100.000 Twitter-Follower haben.

Wien (OTS) - In der Frage, wie sie den ORF in die digitale Zukunft führen wollen, legen die beiden chancenreichsten Kandidaten, Amtsinhaber Alexander Wrabetz und Chefkaufmann Richard Grasl, unterschiedliche Konzepte vor. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin „trend“ in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. Wrabetz will ein sogenanntes „Innovation Lab“ am Küniglberg installieren, wie es etwa die ÖBB bereits seit über einem Jahr betreiben. Dafür sollen „junge Leute temporär auf Projektbasis ins Unternehmen geholt werden, die dann beispielsweise Vorschläge für ein Informationsprodukt machen lassen, das bis zur Pilotreife gebracht wird“, skizziert der ORF-Chef die Grundidee. Grasl will dagegen via Kooperation mit Start-ups in seinem „Futurelab.261“ Digital-Know-how gewinnen. Am 25. Juli hat der Kaufmännische Direktor die Verträge mit den beiden ersten Firmen, Updatemi und Greetzly, unterschrieben. Er halte „nichts davon, Innovation in einem einzelnen Bereich zu bündeln“, grenzt sich Wrabetz im „trend“ von diesem Ansatz ab: „Wichtiger als Start-ups sind mir Kooperationen wie jene mit der Fachhochschule Hagenberg.“

Ein ehrgeiziges Ziel formuliert der Generaldirektor des öffentlich-rechtlichen Senders, der sein Haus in den nächsten Jahren zum Social-Media-Haus umbauen will, für seine persönliche Präsenz auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: „In fünf Jahren will ich 100.000 Twitter-Follower haben, die mit mir über den ORF dikutieren.“ Aktuell hält Wrabetz, der seit 2009 auf Twitter aktiv ist, bei einer Gefolgschaft von knapp über 5.000.

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