- 28.07.2016, 09:10:39
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Sonderausstellung Schloss Esterházy: Der bislang unporträtierte Kapellmeister Gregor Joseph Werner
Anlässlich des 250. Todestages von Joseph Haydns Vorgänger am Hof Esterházy wird die Ausstellung „Haydn explosiv. Musik aus revolutionären Zeiten“ erweitert.

Utl.: Anlässlich des 250. Todestages von Joseph Haydns Vorgänger am
Hof Esterházy wird die Ausstellung „Haydn explosiv. Musik aus
revolutionären Zeiten“ erweitert. =
Eisenstadt (OTS) - Es ist die weltweit erste Ausstellung zu Leben und
Wirken des österreichischen Komponisten und Kapellmeisters. Sie gibt
in internationalem Kontext einen Überblick über Werners
Lebenssituation, sein kompositorisches Schaffen sowie seine
musikgeschichtliche Bedeutung. In 14 Stationen werden Exponate und
Dokumente von zentraler Bedeutung in einer bisher nie dagewesenen
Vollständigkeit und Konsequenz präsentiert.
Gregor Joseph Werner – Haydns Mentor. Gesichtsloser Genius.
Der in Ybbs an der Donau geborene Komponist wirkte von 1728 bis 1766
als Hofkapellmeister für das Haus Esterházy und war somit nicht nur
Vorgänger Joseph Haydns, sondern auch fünf Jahre lang sein
Vorgesetzter. Nach Eintritt Haydns war Werner ab 1762 Leiter der
Kirchenmusik, die auch den Schwerpunkt seines Schaffens darstellt. Im
Gegensatz zu Haydn, seinem um fast 40 Jahre jüngeren Nachfolger, ist
wenig über Gregor Joseph Werner bekannt. Bis heute wurde kein
einziges Porträt des ehemaligen Hofkapellmeisters entdeckt.
Weltpremiere
Höhepunkte der Ausstellung sind der einzige erhaltene Autograph eines
Oratoriums von Werner („Debora“, 1760) als Leihgabe der
Széchényi-Nationalbibliothek in Budapest sowie handschriftliche
biographische Notizen Werners. Erstmalig werden eine Reihe
bedeutsamer „Premiéren“, Neu- und Wiederentdeckungen gezeigt,
darunter eine bislang als verschollen geltende Abschrift von Werners
Testament. Darüber hinaus werden aus dem von Werner gestifteten
Bildzyklus der „Fünfzehn Rosenkranzgeheimnisse“ ein wiederentdecktes
und restauriertes Bildnis des Malers und Musikers Sigmund Leopold
Gstettner vorgestellt.
Konzept: Nicolas Trees, Opern- und Theaterdramaturg
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
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