Stellungnahme der UETD zu Vorwürfen von Herrn Dr. Pilz

Wien (OTS) - Seit dem misslungenen Putschversuch in der Türkei, sehen wir uns leider mit einer Welle von Angriffen durch gewisse österreichische Politiker und Medien konfrontiert.

Die Bemühungen der angeblichen Linksvertreter "die Grünen“ gehen soweit, dass uns bewusst ein Angriff auf das Restaurant Türkis unterstellt wird.
Wie unsere Stellungnahme am Folgetag bereits klarstellt, distanzieren wir uns von jeglicher Gewalt gegenüber jeglichen Lokalitäten. Derartige Unterstellungen sind nicht nur falsch und zeugen von "billigem Populismus“, sondern stellen selbst einen erbärmlichen Versuch dar, um die rechtspopulistischen Parteien und deren Kandidaten für die Bundespräsidentschaftswahlen rechts zu überholen.

Es ist höchst verantwortungslos eine nachweislich durch einige Provokateure verursachte Aggression, einer gesamten NGO umzuhängen. Hinzu kommt, dass wir diese Demonstration weder einberufen noch organisiert haben.
Wir verurteilen eine derartige Hexenjagd gegenüber unserer Organisation auf das Schärfste. Das einzige Ziel der UETD ist es, Brücken zwischen der autochthonen Bevölkerung Österreichs sowie den Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich zu bauen. Eine friedliche Kommunikation, der Abbau von gegenseitigen Ressentiments und der Aufbau von gemeinsamen österreichischen Werten, ist das einzige Ziel, dass die UETD seit ihrer Gründung verfolgt.

Es ist verständlich, dass vor allem „Grünen" Vertreter, die diese Mission um Jahrzehnte verpasst haben, ihre Säumnis durch Diffamierung und haltlosen Beschuldigungen gegenüber unserer Organisation maskieren möchten. Erfahrungsgemäß maskiert man auch mit derartigen haltlosen Unterstellungen „von bewaffneten Truppen“ bewusst oder unbewusst die Intentionen der eigenen Seite. Denn die Affinität der „Grünen“ zu PKK nahen Organisationen erregen eine ernste Besorgnis in der österreichischen Gesellschaft. Deren internationaler Status als Terrororganisation, die zahlreichen Angriffe auf türkische Moscheen und Kulturvereine, sowie 40.000 Morde in den letzten 30 Jahren bis zum heutigen Tag sind ein Anzeichen dafür, dass derartige Unterstellungen eine derartige Organisation in den eigenen Reihen tarnen sollen. Diesbezüglich geben wir bekannt, umgehend rechtliche Schritte einzuleiten.

Wir unterstützen auch sämtliche straf- und zivilrechtlichen Schritte gegenüber den Provokateuren die mit ihrem niederträchtigen Angriff auf einer der Türkis-Restaurants einen tiefen Schatten auf eine Demonstration für die Demokratie geworfen haben.

Nicht zu vernachlässigen ist der Verdacht auf eine bewusste organisierte Sabotage dieser Demonstration mit der Intention die UETD Austria anzuschwärzen und zu denunzieren.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir ebenfalls erwähnen, dass die fehlende Solidarität in Österreich für die türkische Bevölkerung die für das Recht ihrer Selbstbestimmung und Demokratie ihr Leben ließen. Die negative Konnotation gegenüber den Putschisten liegt im Konsens darin, dass sie lediglich zu „dilettantisch“ waren und erweckt stark den Anschein, als ob das Gegenteil erwünscht gewesen wäre. Diese Haltung ist bei objektiver Betrachtung höchst enttäuschend und problematisch und führt zu lediglich weiteren reaktiven Polarisierungen in der österreichischen Bevölkerung.
Es ist unser aller Interesse, dass Spannungen und Ängste in Österreich abgebaut und die Verantwortungen hierzu endlich von Medien und Politik wahrgenommen werden.

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UETD Austria
DI Cem Aslan, Präsident
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