• 26.07.2016, 14:42:36
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Klare Vorgaben für die Integration

LH Wallner: "Sind mit der Integrationsvereinbarung auf dem richtigen Weg"

Utl.: LH Wallner: "Sind mit der Integrationsvereinbarung auf dem
richtigen Weg" =

Bregenz (OTS) - Die Vorarlberger Landesregierung hat eine Strategie
beschlossen, in der klare Vorgaben für die Integration von
Asylberechtigten festgelegt werden. Landeshauptmann Markus Wallner,
Landesrat Erich Schwärzler und Landesrätin Katharina Wiesflecker
stellten gemeinsam mit der Leiterin der Projektstelle
okay.zusammenleben, Eva Grabherr, diesen strategischen Ansatz im
Pressefoyer am Dienstag, 26. Juli, vor.
LH Wallner sagte, die jüngsten Ereignisse in Deutschland haben
einmal mehr gezeigt, dass es keine absolute Sicherheit gebe, dass
aber die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Polizei und Behörden
weiter verstärkt werden müsse und dass starke regionale
Sicherheitskräfte unverzichtbar sind. Darüber hinaus gelte es die
Integration bestmöglich zu fördern. "Integration ist die
Grundvoraussetzung für ein friedliches Zusammenleben. Dafür braucht
es klare Spielregeln und auch eine aktive Mitwirkung der
Bleibeberechtigten", so Wallner. Mit der zu Jahresbeginn eingeführten
Integrationsvereinbarung sei Vorarlberg auf dem richtigen Weg.

Das bekräftigte auch Landesrat Schwärzler. "Wer Asyl bekommt und
sich entscheidet, in diesem Land zu bleiben, muss selbstverständlich
Deutsch lernen. Eine Verweigerung wird nicht akzeptiert", betonte er.
Einen besonderen Dank richtete Schwärzler an die Projektstelle
okay.zusammenleben, die eine Brückenfunktion zwischen den
Asylberechtigten und der Aufnahmegesellschaft erfülle, sowie an die
vielen Ehrenamtlichen, die sich in der Integration als regionale
Koordinatoren in den Gemeinden engagieren.

Landesrätin Wiesflecker verwies auf aktuelle Arbeitsmarktzahlen,
die zeigen, dass es nach und nach gelingt, immer mehr Asylberechtigte
aus der Mindestsicherung heraus in Beschäftigung zu bringen. "Die
Arbeitsmarktintegration gelingt Schritt für Schritt. Gerade aus
Perspektive der Mindestsicherung ist es wichtig, früh mit
Spracherwerb und Qualifizierung zu beginnen", so Wiesflecker.

okay-Geschäftsführerin Grabherr betonte, dass Vorarlberg mit
seinen Integrationsangeboten und -maßnahmen im Vergleich mit anderen
Ländern weit fortgeschritten sei. "Was in den letzten Jahren
entwickelt und aufgebaut wurde, wird uns jetzt helfen, die aktuellen
Integrationsprozesse proaktiv zu gestalten", sagte sie. Auch Grabherr
sieht eine entscheidende Rolle dafür in den Gemeinden und Regionen,
"weil dort alle Fäden für das alltägliche Zusammenleben der Menschen
zusammenlaufen".

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