Blümel: „Graue Wölfe“ im Bundeskanzleramt sind untragbar, fatales Signal und Provokation

Einladungspolitik ist politische Symbolik – Aufklärung über Teilnehmer gefordert - Türkische Konflikte und Extremismus haben in Österreich nichts verloren

Wien (OTS) - "Graue Wölfe im Bundeskanzleramt sind untragbar, generell ein fatales Signal und gerade in der aktuellen Situation gefährliche Provokation“, betont ÖVP Wien-Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel zum APA-Bericht, wonach ein Vertreter der nationalistischen Türkischen Föderation am Treffen von Vertretern islamischer Gruppierungen mit Bundeskanzler Christian Kern teilgenommen hat. Denn laut der Website des Instituts für islamische Religionspädagogik der Universität Wien gelte die Türkische Föderation als der Ableger der grauen Wölfe in Österreich.

„Auch Einladungspolitik ist politische Symbolik, auf die penibelst Bedacht genommen werden muss. Die "Grauen Wölfe“ sind nicht irgendeine harmlose Vereinigung, sondern sind sogar im Verfassungsschutzbericht erfasst. Und wenn ein Wolfsgruß sogar auf Fotos festgehalten ist, dann kann dies auch nicht beschönigt oder verharmlost werden“. Ein österreichischer Verfassungsschutzbericht habe den sogenannten „Grauen Wölfen“ ein gewisses Gewaltpotenzial zugeschrieben, da einige Anschläge auf kurdische Lokale und Vereine auf ihr Konto gehen würden.

„Bundeskanzler Kern ist aufgefordert, sich einerseits klar zu distanzieren und andererseits offenzulegen, welche Vertreter darüber hinaus an diesem Treffen teilgenommen haben. Ist es richtig, das auch ein Vertreter der Liga Kultur, die eindeutig der Muslimbruderschaft zuzurechnen ist, teilgenommen hat?“, so Blümel: „Türkische Konflikte haben bei uns nichts verloren. Wer in Österreich leben will, dem muss es auch vorrangig um Österreich als neues Heimatland gehen! Das bedeutet auch Respekt und die Verantwortung, politische Konflikte aus dem Ausland nicht nach Österreich zu importieren. Das gilt es auf allen Ebenen klarzustellen.“

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Klub der Bundeshauptstadt Wien
Dr. Gerhard Hammerer
0664/52 62 072
gerhard.hammerer@wien.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001