• 22.07.2016, 08:58:59
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Sommerurlaub - Streit ums liebe Geld?

Tipps für den Umgang mit dem Urlaubsgeld

Sommerurlaub - Streit ums liebe Geld?

Utl.: Tipps für den Umgang mit dem Urlaubsgeld =

Linz (OTS) - Wer mit Kindern die schönste Zeit des Jahres genießt,
kennt die kleinen und größeren Dramen, wenn es um Geld für Souvenirs,
Spielzeug und andere schöne Dinge am Urlaubsort geht. Aber gerade ein
gemeinsamer Urlaub eignet sich hervorragend für die Finanzerziehung
von Kindern, nicht zuletzt um ihnen auch ein Gefühl für den Wert des
Geldes in einer oftmals papiergeldlosen Zeit zu geben. Auch kann den
Kindern einfach vor Augen geführt werden, dass im Vorfeld gespart
wurde, um einen Urlaub leistbar zu machen.

Ein paar einfache Regeln in Sachen Urlaubsbudget sollten im Vorfeld
überlegt werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Budget
zu planen. Andrea Bodner, Leiterin des Service Center und
Vermögensberaterin bei der Partner Bank sowie Mutter eines Sohnes,
gibt Tipps für die Planung:

Budget nach Themen

Eine einfache und übersichtliche Möglichkeit ist es, das geplante
Urlaubsbudget nach Themen einzuteilen. So wird zum Beispiel ein
Gesamtbudget von 2.000,-- Euro in kleinere Positionen für Essen,
Eintritte, Ausflüge und Mitbringsel aufgesplittet.

- Unterkunft:

Mit größeren Kindern kann man bereits im Vorfeld die Art der
Unterkunft besprechen und die Vor- und Nachteile auch aus
finanzieller Sicht darstellen. Der Nachwuchs kann dann
mitentscheiden. Soll es zum Beispiel ein 3- oder 4-Sterne-Hotel sein
oder ein günstigeres Appartement, wo man sich selbst verpflegen kann
und dafür mehr Budget für Ausflüge zur Verfügung hat.

- Essen:

Hier können auch jüngere Kinder mitentscheiden, ob es jeden Tag ins
Restaurant geht oder ob an einem Abend ein Sandwich mal reicht, um
etwas Geld einzusparen.

- Ausflüge und Eintritte:

Was alles besichtigt werden soll, kann man auch im Vorfeld
absprechen. 2-3 fixe Ausflüge können ins Budget aufgenommen werden,
sollten sich noch weitere Attraktivitäten ergeben, kommt das Thema
„Reserven“ zum Zug.

- Reserven für spontane Aktivitäten:

Gut beraten ist man, wenn für unvorhergesehene oder spontane
Aktionen, wie zum Beispiel der Besuch eines Wasserparks, eine
Schifffahrt oder ein anderer zusätzlicher Ausflug noch ein
finanzieller Puffer eingeplant wird. Und vor allem Kindern kann man
damit eine große Freude machen.

„Diese Einteilung ermöglicht es auch, das Budget mit wenig Aufwand
umzuschichten. Und für Kinder kann man transparent darstellen, dass
einfach nicht alles möglich ist. Ist der Budgetpunkt Ausflüge in
Gefahr überstrapaziert zu werden, kann bzw. muss an anderer Stelle
eingespart werden. Zum Beispiel bei den Souvenirs oder statt dem
Mittagessen wird nur eine Kleinigkeit konsumiert oder im Supermarkt
gekauft“, sagt Andrea Bodner.

- Taschengeld zur Selbstverwaltung:

Wenn die Kinder im Volksschulalter sind, bietet der Urlaub eine gute
Möglichkeit, ihnen das Urlaubsbudget in Form von Taschengeld zur
Selbstverwaltung auszubezahlen. Entweder pauschal für den ganzen
Urlaub oder für jeden Tag extra. Damit übernimmt das Kind
Eigenverantwortung für seine Ausgaben und merkt unmittelbar, wenn das
Geld alle ist und der elterliche Nachschub ausbleibt. So können
Kinder lernen, schonend mit Geld umzugehen und den Spargedanken zu
bewahren.

Über die Partner Bank:

Die Partner Bank ist eine Vorsorgebank. Sie ist darauf
spezialisiert, in Partnerschaft mit unabhängigen Vermögensberatern
und Finanzdienstleistern, Menschen bei ihrer Finanzplanung und beim
Aufbau ihrer Vorsorge mit Qualitätsaktien, Elitefonds, erstklassigen
Anleihen, Festgeld und Gold zu beraten und zu begleiten. Zudem
bietet die Partner Bank auch Vermögensverwaltung mit ETFs an.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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