- 18.07.2016, 15:27:27
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Olympia: Doskozil verabschiedet die österreichischen Olympiateilnehmer
Von 68 Olympia-Startern kommen 39 vom Bundesheer
Utl.: Von 68 Olympia-Startern kommen 39 vom Bundesheer =
Wien (OTS) - Jene 68 Sportlerinnen und Sportler, die bei den
Olympischen Spielen in Rio für Österreich an den Start gehen werden,
haben vor ihrer Abreise heute, Montag, in der Wiener Hofburg vor
Sportminister Hans Peter Doskozil und ÖOC-Präsident Karl Stoss den
Olympischen Eid abgelegt. Die 31 Frauen und 37 Männer gelobten, die
geltenden Regeln zu respektieren und einzuhalten und bekannten sich
zu einem Sport ohne Doping und Drogen.
In Vertretung des Bundespräsidenten gratulierte Minister Doskozil vor
der versammelten Delegation den Sportlern zu den bisher erbrachten
Leistungen, aufgrund derer sich die Athletinnen und Athleten für
Olympia qualifiziert haben. Er bedankte sich bei den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern sowie den Betreuerinnen und Betreuern für ihren
Einsatz und ihre Entbehrungen, die sie während der Vorbereitungen auf
sich genommen haben. „Sie sind mit ihren außergewöhnlichen Leistungen
auch Vorbilder für unsere Jugend und für den Breitensport“, sagte der
Bundesminister.
Mit dem „Projekt Rio“ habe man optimale Voraussetzungen für die
Vorbereitung auf die Olympischen Spiele geschaffen. Man werde diesen
Weg fortführen und habe mit diesem Projekt bereits auf Nachhaltigkeit
und somit auch auf die Spiele 2020 in Tokio abgezielt. Das beweise
auch der Umstand, dass mit 42 Sportlerinnen und Sportlern mehr als
die Hälfte zum ersten Mal zu Olympischen Spielen fahren, so der
Minister. Ein neues Fördermodell sei bereits in Bearbeitung, damit
nach Rio weiter eine gezielte Spitzensportförderung ermöglicht werde,
kündigte Doskozil an.
ÖOC-Präsident Karl Stoss betonte in seiner Rede unter anderem, dass
das ÖOC auf Qualität vor Quantität setze und die sportlichen Limits
für Olympia erhöht habe. „Die Sportlerinnen und Sportler sollen den
Einmarsch bei der Eröffnungsfeier im Maracana-Stadion genießen“,
sagte der ÖOC-Präsident.
Abschließend sagte Minister Doskozil, dass der FairPlay-Gedanke
oberste Priorität habe und diesem auch abseits des Sports Rechnung
getragen werden sollte. Er wies ausdrücklich darauf hin, dass er mit
der Unterzeichnung der Petition von Nosso Jogo für die Einhaltung und
Stärkung der Menschenrechte eintrete. Sportgroßveranstaltungen dürfen
keinesfalls Anlass zu einer Verletzung der menschlichen Grund- und
Freiheitsrechte geben.
Sportminister Doskozil wird vom 12. bis 18. August die
österreichischen Sportlerinnen und Sportler bei seinem Aufenthalt in
Rio vor Ort unterstützen.
Zuvor verabschiedete Bundesminister Doskozil in der Rossauer Kaserne
die Olympiateilnehmer aus dem Heeressportzentrum. Insgesamt 39
Heeressportlerinnen und Heeressportler, mehr als die Hälfte aller
Olympia-Starter, nehmen an den Olympischen Spielen teil. „Die hohe
Anzahl der Heeressportler zeigt, wie wichtig das Bundesheer für die
Spitzensportförderung ist“, so Doskozil, der weiterhin Unterstützung
durch das Heer versprach.
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