• 18.07.2016, 10:50:41
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"Zukunft.Frauen": Absolventinnen des zehnten Durchgangs ausgezeichnet

Frauenförderungsprogramm des Wirtschaftsministeriums, der Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung - Diplomverleihung an Absolventinnen

Utl.: Frauenförderungsprogramm des Wirtschaftsministeriums, der
Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung
- Diplomverleihung an Absolventinnen =

Wien (OTS/BMWFW) - Im Rahmen einer Festveranstaltung in der Sky
Lounge der Wirtschaftskammer Österreich wurden kürzlich die 20
Absolventinnen des zehnten Durchgangs des Führungskräfte-Programms
"Zukunft.Frauen" ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um eine
gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft,
Forschung und Wirtschaft (BMWFW), der Wirtschaftskammer Österreich
und der Industriellenvereinigung.

"Es ist ein klares Ziel der Bundesregierung, den Frauenanteil in
Führungs- und Entscheidungspositionen von Unternehmen weiter zu
erhöhen.", sagt Michael Losch, Leiter der Sektion Wirtschaftspolitik
im BMWFW. "Mit unserem Programm fördern wir qualifizierte Frauen und
bereiten sie gezielt für zukünftige Management- und
Aufsichtsratspositionen vor. Das Erfolgsgeheimnis ist eine gelungene
Kombination aus praxisrelevantem Lernen, Vermittlung von spezifischem
Fachwissen und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch", so Losch, der
allen Absolventinnen herzlich gratuliert.

„Das Programm ‚Zukunft.Frauen‘ ist genau am Puls der Zeit und findet
immer mehr Zuspruch. Das zeigt die anhaltende Nachfrage, aber auch
die Tatsache, dass wir nun schon den zehnten Absolventinnen-Durchgang
feiern dürfen“, sagt Wirtschaftskammer-Generalsekretärin Anna Maria
Hochhauser. „Daher möchte ich nicht nur den 20 frisch gebackenen
Absolventinnen herzlich gratulieren, die mit den
Zusatzqualifikationen durch ‚Zukunft.Frauen‘ bestens für kommende
Führungsaufgaben gerüstet sind, sondern auch dem Programm selbst:
‚Zukunft.Frauen‘ macht Mut und ist beispielgebend für weibliche
Top-Kräfte.“

„Die Industriellenvereinigung setzt sich aus wirtschafts- und
gesellschaftspolitischen Gründen für die Gleichstellung von Frauen
und Männern ein. Dazu gehört auch mehr Aufmerksamkeit für Frauen in
Führungspositionen“ sagt Christian Friesl, Bereichsleiter Bildung und
Gesellschaft der IV. „Und das ist auch im Interesse unserer
Unternehmen. Eine stärkere Repräsentanz von Frauen in
Managementpositionen wirkt sich nachweislich positiv auf den
wirtschaftlichen Erfolg und auf die Wettbewerbsfähigkeit eines
Unternehmens aus.“

Reges Interesse an "Zukunft.Frauen" und
Aufsichtsrätinnen-Datenbank

"Zukunft.Frauen" findet immer mehr Zuspruch, mit dem zehnten
Durchgang haben bereits 220 Frauen das Programm absolviert. Im Herbst
2016 findet der elfte Durchgang statt, aufgrund der großen Nachfrage
sind bereits zwei weitere Durchgänge im Jahr 2017 in Planung. Das
Programm wird durch eine öffentlich zugängliche
Aufsichtsrätinnen-Datenbank ergänzt, in der rund 460 Frauen
registriert sind. Die Suche nach Kandidatinnen für
Aufsichtsratsfunktionen wird somit wesentlich erleichtert. Neben
„Zukunft.Frauen“ und der Aufsichtsrätinnen-Datenbank trägt auch die
freiwillige Selbstverpflichtung des Bundes für eine Frauenquote in
Aufsichtsgremien der Unternehmen mit einem Bundesanteil von
mindestens 50 Prozent zu einer Stärkung von Frauen in
Führungspositionen bei.

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