• 15.07.2016, 18:59:48
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Meinl Bank: Rechtswidrige Bescheide zeigen Folgen und schaden heimischem Finanzplatz

Wien (OTS) - • Widerrechtliche Schritte der österreichischen
Behörden, allen voran der FMA, hatten negative Auswirkungen auf das
Bankgeschäft

• Meinl Bank war trotz regelmäßigen Behörden-Übergriffen zurück auf
stabilem Weg, ehe die FMA vor einem Jahr massiv widerrechtliche
Attacken gegen Vorstand und Bank startete

• Bilanz setzt, wie bereits in den Vorjahren, Vorsorgen für drohende
Risiken und Wertberichtigungen in vollem Umfang um

• Nach Aufhebung der FMA-Bescheide gegen die vormaligen
Geschäftsleiter setzt die Bank ohne weitere Geschäftsstörung durch
die österreichischen Behörden auf einen positiven Kurs

Nachdem das Bundesverwaltungsgericht Ende Juni den Bescheid der
Finanzmarktaufsicht (FMA) zur Abberufung des
Meinl-Bank-Aufsichtsratsmitglieds und ehemaligen
Vorstandsvorsitzenden Peter Weinzierl aufgehoben hat, wird
offensichtlich, welche Auswirkungen dieses rechtswidrige Vorgehen der
Behörde trotz des positiven Gerichtsentscheides hat. Die Meinl Bank
hat im Jahr 2015 einen Bilanzverlust von 9,2 Mio. Euro.

„Gerade zu einem Zeitpunkt, als sich die Bank nach den jahrelangen
Vorverurteilungen wieder auf einem stabilen Wachstumspfad befand, hat
die widerrechtliche und extrem geschäftsschädigende Vendetta der FMA
angefangen,“ kommentiert der ehemalige Vorstand Peter Weinzierl die
Situation. „Es ist offensichtlich, dass die rückläufige
Geschäftsentwicklung seit Mitte 2015 unmittelbar auf die ständige
negative Darstellung der Tätigkeit der Bank durch die
Aufsichtsbehörde zurückzuführen ist. Eine derartige Vorgehensweise
durch jene Behörde, die den Finanzplatz Österreich eigentlich fördern
soll, ist durch nichts zu erklären. Am Ende des Tages wird wieder
einmal der österreichische Steuerzahler die Rechnung für die
eklatanten Fehlleistungen der FMA zu tragen haben.“

Der einmalige Verlust im Jahr 2015 ist für die Bank schmerzhaft, aber
in keinster Weise existenzbedrohend. Die Meinl Bank ist mit den
vorgenommenen Wertberichtigungen, Rückstellungen und sonstigen
Vorsorgen im vollen Umfang auf etwaige Risiken vorbereitet.

Seit Jahresbeginn 2016 konnte die Bank trotz widriger Umstände einen
positiven Kurs einschlagen und zeigt im vorläufigen Ergebnis zum
Halbjahr einen leichten Überschuss. Dies ging allerdings nicht ohne
einen massiven Abbau von rund einem Drittel der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern von statten. Darüber hinaus hat die Meinl Bank Anfang
des Jahres gemeinsam mit dem Immobilienunternehmen Atrium (ehemals
MEL; Anm.) und der niederländischen, gemeinnützigen Stiftung
Stichting Atrium Claim sich auf ein umfassendes Lösungspaket für
Investoren in MEL der Jahre 2002 bis 2007 geeinigt. Mit diesem
Schritt eröffnet sich ein Weg, wie sämtliche noch offene
MEL–Verfahren abgeschlossen werden können.

Meinl Bank AG:
Die Meinl Bank bietet als Privatbank Leistungen im Bereich Corporate
Finance, Fondsmanagement sowie privater und institutioneller
Vermögensverwaltung an. Mit der Julius Meinl Investment GmbH verfügt
die Meinl Bank über eine eigene Investmentfondsgesellschaft. Die
Meinl Bank steht eigenständig auf einem starken ökonomischen
Fundament und ist mit einer ausgewogenen Wachstumsstrategie gut für
die Zukunft positioniert.

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