Meinl Bank: Rechtswidrige Bescheide zeigen Folgen und schaden heimischem Finanzplatz

Wien (OTS) - • Widerrechtliche Schritte der österreichischen Behörden, allen voran der FMA, hatten negative Auswirkungen auf das Bankgeschäft

• Meinl Bank war trotz regelmäßigen Behörden-Übergriffen zurück auf stabilem Weg, ehe die FMA vor einem Jahr massiv widerrechtliche Attacken gegen Vorstand und Bank startete

• Bilanz setzt, wie bereits in den Vorjahren, Vorsorgen für drohende Risiken und Wertberichtigungen in vollem Umfang um

• Nach Aufhebung der FMA-Bescheide gegen die vormaligen Geschäftsleiter setzt die Bank ohne weitere Geschäftsstörung durch die österreichischen Behörden auf einen positiven Kurs

Nachdem das Bundesverwaltungsgericht Ende Juni den Bescheid der Finanzmarktaufsicht (FMA) zur Abberufung des Meinl-Bank-Aufsichtsratsmitglieds und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Peter Weinzierl aufgehoben hat, wird offensichtlich, welche Auswirkungen dieses rechtswidrige Vorgehen der Behörde trotz des positiven Gerichtsentscheides hat. Die Meinl Bank hat im Jahr 2015 einen Bilanzverlust von 9,2 Mio. Euro.

„Gerade zu einem Zeitpunkt, als sich die Bank nach den jahrelangen Vorverurteilungen wieder auf einem stabilen Wachstumspfad befand, hat die widerrechtliche und extrem geschäftsschädigende Vendetta der FMA angefangen,“ kommentiert der ehemalige Vorstand Peter Weinzierl die Situation. „Es ist offensichtlich, dass die rückläufige Geschäftsentwicklung seit Mitte 2015 unmittelbar auf die ständige negative Darstellung der Tätigkeit der Bank durch die Aufsichtsbehörde zurückzuführen ist. Eine derartige Vorgehensweise durch jene Behörde, die den Finanzplatz Österreich eigentlich fördern soll, ist durch nichts zu erklären. Am Ende des Tages wird wieder einmal der österreichische Steuerzahler die Rechnung für die eklatanten Fehlleistungen der FMA zu tragen haben.“

Der einmalige Verlust im Jahr 2015 ist für die Bank schmerzhaft, aber in keinster Weise existenzbedrohend. Die Meinl Bank ist mit den vorgenommenen Wertberichtigungen, Rückstellungen und sonstigen Vorsorgen im vollen Umfang auf etwaige Risiken vorbereitet.

Seit Jahresbeginn 2016 konnte die Bank trotz widriger Umstände einen positiven Kurs einschlagen und zeigt im vorläufigen Ergebnis zum Halbjahr einen leichten Überschuss. Dies ging allerdings nicht ohne einen massiven Abbau von rund einem Drittel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von statten. Darüber hinaus hat die Meinl Bank Anfang des Jahres gemeinsam mit dem Immobilienunternehmen Atrium (ehemals MEL; Anm.) und der niederländischen, gemeinnützigen Stiftung Stichting Atrium Claim sich auf ein umfassendes Lösungspaket für Investoren in MEL der Jahre 2002 bis 2007 geeinigt. Mit diesem Schritt eröffnet sich ein Weg, wie sämtliche noch offene MEL–Verfahren abgeschlossen werden können.

Meinl Bank AG:
Die Meinl Bank bietet als Privatbank Leistungen im Bereich Corporate Finance, Fondsmanagement sowie privater und institutioneller Vermögensverwaltung an. Mit der Julius Meinl Investment GmbH verfügt die Meinl Bank über eine eigene Investmentfondsgesellschaft. Die Meinl Bank steht eigenständig auf einem starken ökonomischen Fundament und ist mit einer ausgewogenen Wachstumsstrategie gut für die Zukunft positioniert.

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